letztes Update: 15.05.2020

 

Sehr geehrte Angehörige und Besucher,

wir bitten um Verständnis, dass in unserem Krankenhaus derzeit bis auf Weiteres ein Besucher-Stopp gilt. Begründete Ausnahmefälle (z.B. Kinder und Palliativpatienten) sind mit dem diensthabenden Arzt abzustimmen.

Die Betreuung von Schwangeren ist auch weiterhin gesichert. Geburtsvorbereitende Termine finden ohne Begleitpersonen statt, zur Geburt darf der Partner jedoch selbstverständlich mit dabei sein. Für Fragen rund um die Anmeldung zur Geburt nutzen Sie gern unsere Hotline unter Tel. +49 3727 99 1121+49 3727 99 1121.

In unseren Pflegeeinrichtungen in Schweikershain und Rochlitz sind Besuche sowie die Aufnahme aus der Häuslichkeit inzwischen unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen wieder möglich.

Die Cafeteria des Krankenhauses bleibt geschlossen.

Öffentliche Veranstaltungen wie Patientenforen und der Info-Abend der Geburtshilfe entfallen.

Unsere MVZ-Praxen sind geöffnet. Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise.

 


 

Maskenpflicht:

Seit 20.04.2020 ist die Nutzung des ÖPNV und das Betreten von Einkaufsläden in Sachsen nur noch mit einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet. Die sachsenweite Regelung geht jedoch nicht so weit, die Maskenpflicht auch in Krankenhäusern und Arztpraxen umzusetzen. Doch gerade hier ist dieser Schutz besonders wichtig.

Im Verbund der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH gilt daher neben dem Besuchsverbot deshalb ebenfalls ab sofort eine Maskenpflicht. Dies betrifft insbesondere das Klinikum Mittweida, in dem Patienten der Notfallambulanz, Funktionsabteilung und Physiotherapie – aber auch Lieferanten und Mitarbeiter von Firmen – aufgefordert werden, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden. Notfallpatienten erhalten direkt bei der Anmeldung eine Mund-Nasen-Bedeckung, die im Anschluss an die medizinische Versorgung wieder abgegeben wird.

Die Radiologische Gemeinschaftspraxis, die im Klinikum ansässig ist, ist von der Maskenpflicht nicht ausgenommen, da deren Patienten sich ebenfalls im Klinikum aufhalten.

Die Regelung kommt auch in den über 20 MVZ-Praxen zum Tragen.

 


 

Corona-Ambulanz:

Das Medizinische Versorgungszentrum der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH betreibt auf dem Krankenhausgelände eine Corona-Testambulanz.
Voraussetzung für eine Testung ist nach aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes das Vorliegen von Erkältungssymptomen (Fieber, Husten u.a.), unabhängig davon, ob ein Kontakt zu einem Corona-positiv getestetem Patient bestanden hat. Die Testkriterien können durch das Robert-Koch-Institut jederzeit geändert werden. Wir bitten darum, zur Abklärung der Notwendigkeit einer Testung vorab telefonisch mit der Corona-Ambulanz oder mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen.

Die Corona-Ambulanz ist wie folgt telefonisch erreichbar: Tel. 03727/99-1090
Montag bis Freitag : 09:00 – 13:00 Uhr

Öffnungszeiten der Corona-Ambulanz Mittweida (Hainichener Straße 4-6, 09648 Mittweida)
Montag, Mittwoch und Freitag : 9.00 bis 11.00 Uhr (außer an Feiertagen und Brückentagen)

Für die Testung ist die Krankenversicherungskarte bereitzuhalten. Vor Ort ist unbedingt auf ausreichend Abstand zu anderen wartenden Personen zu achten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die Corona-Ambulanz finden die Patienten in der Cafeteria direkt am Eingang zum Krankenhausgelände. Es wird darum gebeten, den öffentlichen Parkplatz an der Hainichener Straße gegenüber der Zufahrt zur Robert-Koch-Straße zu nutzen und den Ausschilderungen zu folgen.

Zwischenzeitliche Änderungen vorbehalten.

Wir bitten Sie um Beachtung dieser Hinweise!

 


 

Ein Krankenhausaufenthalt ist immer – auch ohne Corona – eine schwierige Situation für Patienten, in der die Unterstützung von Angehörigen und Besuchern wichtig ist. Es gibt aktuell leider keine Alternative dazu, die Zutrittsmöglichkeiten im Krankenhaus drastisch einzuschränken. Eine Vielzahl von Patienten im Krankenhaus gehört zu Risikogruppen, die in besonderem Maße vor dem Corona Virus geschützt werden müssen. Dazu gehören beispielsweise schwer erkrankte immungeschwächte Patienten. Eine besondere Verantwortung tragen wir gegenüber unseren Ärzten und Pflegekräften, die jetzt schon eine herausragende Arbeit leisten und denen wir in dieser Zeit viel abverlangen. Jede Möglichkeit, Risiken zu senken, muss genutzt werden.

Inzwischen lässt es die aktuelle Entwicklung zu, unsere Krankenhauskapazitäten auch wieder für planbare Operationen und Behandlungen zu nutzen. Entsprechend der Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums kehren wir im Klinikum Mittweida daher im Monat Mai schrittweise zum Regelbetrieb zurück. Wir halten jedoch auch weiterhin unsere Isolierstation sowie einen Teil unserer Intensivkapazitäten für COVID-19-Patienten vor.

Um das Risiko einer nosokomialen Verbreitung von SARS-CoV-2 so gering wie möglich zu halten, richten wir uns streng nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Darüber hinaus wird im Moment, neben der ausführlichen Anamnese auf typische Symptome, jeder Patient bei der Aufnahme zur OP bzw. einen Tag vor der geplanten Operation auf SARS-CoV-2 getestet.

Wir tun alles dafür, trotz dieser besonderen Situation unserer Aufgabe als Grund- und Regelversorger in der Region weiterhin gerecht zu werden.

Ihre Krankenhausleitung

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