Zertifizierung der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH nach KTQ

Mit dem KTQ-Zertifizierungsverfahren wird nicht nur die Qualität einzelner Fachabteilungen bewertet und zertifiziert, sondern prozessorientiert die gesamte Leistung von der Vorbereitung des stationären Aufenthaltes eines Patienten bis zu den Entlassungsmodalitäten. Jeder Patient soll während seines Krankenhausaufenthaltes eine optimale Behandlung und Betreuung erfahren – dieses Ziel unterstützt die Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen, kurz KTQ.

Bereits zum dritten Mal stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Krankenhauses in einem anspruchsvollen Zertifizierungsverfahren nach den Kriterien des KTQ-Katalogs für Krankenhäuser im Jahr 2016 eine hohe Leistungsqualität und -transparenz unter Beweis.

KTQ – „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“

Im KTQ-Katalog sind die Kriterien zur Qualitätssicherung in sechs Kategorien zusammengestellt:

  • Patientenorientierung,
  • Mitarbeiterorientierung,
  • Sicherheit,
  • Informationswesen,
  • Führung und
  • Qualitätsmanagement

Diese werden im Rahmen der Zertifizierung von Einrichtungen des Gesundheitswesens abgefragt, um Aussagen über die Qualität der Prozessabläufe in der medizinischen Versorgung treffen zu können. Damit bildet das Verfahren ein komplettes Bild hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Güte des Krankenhauses ab. Das KTQ-Bewertungsverfahren erfolgt in mehreren Schritten.

Zusätzlich muss das Krankenhaus seine gesamten Prozessabläufe in einer kritischen Selbsteinschätzung darlegen, was zu einer stetigen Optimierung beiträgt.

KTQ-Zertifikat

Zertifizierung des Brustzentrums

Die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Brust, vor allem Brustkrebs (Mammakarzinom), ist für die Heilung von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grunde wurde in Mittweida 2006 ein interdisziplinäres Brustzentrum in Kooperation mit der Frauenklinik der Klinikum Chemnitz gGmbH etabliert. Re-Zertifizierungen finden aller drei Jahre durch Experten der Deutschen Krebsgesellschaft und OnkoZert statt. Außerdem gibt es durch OnkoZert eine jährliche Überwachung, in der regelmäßig strukturelle und fachliche Aspekte in der Brustkrebsbehandlung überprüft werden.

Unsere Zertifzierung bietet Patientinnen mit einer Brustkrebserkrankung die Sicherheit, dass alle Arbeitsabläufe nach standardisierten Verfahren erfolgen, vom Erstkontakt in der Brustsprechstunde über die Aufnahme, OP, Chemotherapie und Nachsorge.

 

Mehr Informationen zum zertifizierten Brustzentrum

Zertifiziertes Brustkrebszentrum

Zertifizierung des EndoProthetikZentrums

Seit April 2014 ist die LMK als EndoProthetikZentrum (EPZ) zertifiziert.

Der Verschleiß eines oder mehrerer Gelenke infolge eines Unfalles, einer langjährigen Überbelastung oder wegen anderer Ursachen kann zu erheblichen dauerhaften Beschwerden und somit zu einer anhaltenden Beeinträchtigungung der Lebensqualität führen. Der Ersatz eines verschlissenen Gelenkes durch ein Kunstgelenk führt in der Regel zu einem schmerzfreien Leben, einer besseren Mobilität und somit zu einer Reintegration in bisher eingeschränkte Lebensbereiche.

Endoprothetische Operationen nehmen aufgrund der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft auch zukünftig immer weiter zu. In unserem EndoProthetikZentrum wird daher eine umfassende und qualifizierte Gelenkersatzchirurgie schwerpunktmäßig für den Bereich der Hüft- und Kniegelenke angeboten. Die Klinik verfügt bereits über einen 20jährigen Erfahrungsschatz in der Gelenkersatzchirurgie. Im April 2016 wurde das 3.000ste künstliche Hüftgelenk in der LMK implantiert.

Die Behandlung der Patienten im EndoProthetikZentrum erfolgt nach modernsten medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standards. Ein Team aus Vertretern der Ärzteschaft, der Physiotherapie und der Pflege erarbeitet für jeden Patienten ein individuelles Therapiekonzept. Gemeinsam mit internen und externen Kooperationspartnern wird dieses Konzept in der Praxis umgesetzt, um den Patienten ihre Mobilität und Lebensqualität zurückzugeben. In interdisziplinärer Zusammenarbeit werden von der Diagnostik inklusive radiologischer Untersuchungen über die operative Therapie bis hin zur Physiotherapie und rehabilitativen Nachsorge alle Behandlungsschritte im EPZ koordiniert.

In einem anspruchsvollen Zertifizierungsverfahren durch die Firma ClarCert hat die Klinik ein höchstes Maß an Versorgungsqualität und Patientensicherheit bei der Implantation von künstlichem Gelenkersatz bereits mehrfach nachgewiesen. Das Krankenhaus besticht durch die kurzen Wege der Kommunikation zwischen den Beteiligten, eine hohe Sachkundigkeit, eine detaillierte Patientendokumentation als auch das Schmerzkonzept der Klinik für Anästhesiologie sowie die stationäre physiotherapeutische Versorgung. Die Sprechstunden sind hervorragend organisiert, was sich in den kurzen Wartezeiten widerspiegelt. Mit den genannten Merkmalen hebt sich das EPZ in positiver Weise von anderen Kliniken ab.

Seit der Einstellung des stationären Betriebs im Krankenhaus Rochlitz Ende 2015 ist das EPZ am Klinikstandort in Mittweida ansässig und steht unter neuer Leitung von Chefarzt Dr. med. Erik Hauffe.

endocert-Logo

Zertifizierung als Lokales Traumazentrum

Schnelle Versorgung, auch mehrfach verletzter Personen, mit kurzen Wegen rund um die Uhr, das ganze Jahr – das ist in kurzen Worten Ziel und Aufgabe eines lokalen Traumazentrums. Denn die Überlebenschance eines schwer verletzten Patienten ist stark zeitabhängig. Transportwege müssen bei Lebensgefahr kurz sein, es muss eine jederzeitige Aufnahmebereitschaft und hohe Versorgungskompetenz des Krankenhauses vor Ort geben.

In Mittweida sind die geforderten medizinisch-technischen und personellen Voraussetzungen sowie hohen Behandlungsstandards bereits seit Jahren vorhanden, nun konnte mittels eines offiziellen Zertifizierungsverfahrens ein lokales Traumazentrum aufgebaut werden. Mit der erfolgreichen Zertifizierung zum lokalen Traumazentrum hat das Krankenhaus Mittweida höchste Versorgungs- und Qualitätsstandards in der Schwerverletztenversorgung nach den Vorgaben des Projekts TraumaNetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) nachgewiesen. Das Krankenhaus Mittweida ist damit Teil eines strukturierten und flächendeckenden Verbundes von qualifizierten Kliniken in Deutschland. Durch die Ausdünnung der Klinikinfrastruktur in ländlichen Gebieten wird es immer wichtiger, dass regionale Krankenhäuser für die Schwerverletztenversorgung gerüstet sind. Reibungslos funktionierende Abläufe in der Notfallambulanz sind dafür eine der wichtigsten Voraussetzungen. Als lokales Traumazentrum ist der Klinikstandort Mittweida außerhalb der Ballungszentren eine wichtige Anlaufstelle für die Rettungsdienste zur adäquaten Erstversorgung und zielgerichteten Weiterleitung der Patienten, die einer Behandlung in den größeren Zentren bedürfen. Das Team der Notfallambulanz sorgt bei Eintreffen eines Schwerverletzten für eine rasche Diagnose und schnelle Entscheidung, wo der Patient fachgerecht weiterbehandelt wird.

Logo Lokales Traumazentrum

Lokales Traumazentrum

Zertifizierung der Fußambulanz am Krankenhaus Mittweida durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft

Bereits seit 15 Jahren werden von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Einrichtungen zur Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) zertifiziert, doch nur eine begrenzte Anzahl an Kliniken und Praxen hat diese Zertifizierung deutschlandweit bisher erreicht. Ende Dezember wurde der Medizinischen Fußambulanz am Krankenhaus Mittweida das begehrte Qualitätssiegel als „Zertifizierte ambulante Fußbehandlungseinrichtung“ zuerkannt. Ziel der Zertifizierung ist es, eine gleichbleibend hohe Qualität der Versorgung flächendeckend und wohnortnah in ganz Deutschland umzusetzen, sodass die Zertifizierung hierbei eine wichtige Qualitätssicherungsmaßnahme darstellt.

Der Bedarf resultiert aus einem nachweislichen Anstieg der Zahl der Erkrankungen von Menschen an Diabetes mellitus und seinen Begleiterscheinungen. Der diabetische Fuß ist eine solche Folgekrankheit, von der etwa 25 Prozent der Diabetespatienten einmal im Laufe ihres Lebens betroffen sind (jährlich etwa 250.000). Typisch für das Krankheitsbild ist dabei eine gestörte Sensibilität und ein verringertes Schmerzempfinden im Bereich der Füße, weshalb erste Anzeichen des diabetischen Fußes häufig erst spät erkannt werden.

Nach Sichtung der Anforderungen für die Zertifizierung und einem Vergleich mit unseren Gegebenheiten haben wir uns entschlossen, uns der Herausforderung zu stellen. Dabei waren Mindestkriterien in Bezug auf Struktur- und Prozessqualität sowie auf personelle und räumliche Ausstattung zu erfüllen. Es mussten Kooperationsverträge mit Partnern der verschiedenen Fachgruppen erstellt werden (Diabetologe, Angiologe, Orthopädietechnik/-schuhtechnik, Podologie, Stationäre Chirurgie/Gefäßchirurgie, Radiologie). Außerdem hat das Team der Mittweidaer Fußambulanz in einer zertifizierten ambulanten Fußbehandlungseinrichtung hospitiert.

Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens wurde die Fußambulanz von einer anderen Einrichtung hospitiert und geprüft und musste schriftliche Darstellungen über einen Querschnitt des Patientengutes sowie die Vorstellung der eigenen Einrichtung unter dem Aspekt der o.g. Mindestkriterien verfassen. Die erfolgte Zertifizierung bestätigt uns, dass wir den Anforderungen aktueller Qualitätsstandards bei der Behandlung des DFS gerecht werden. Den Patienten bringt die Zertifizierung neben den erzielten Behandlungserfolgen die Gewissheit, nach diesen behandelt worden zu sein.

Die Fußambulanz am Krankenhaus Mittweida ist überregional tätig und bedient ein Patientenklientel aus dem gesamten Landkreis Mittelsachsen, Chemnitz bis hin zum oberen Erzgebirge. Etwa 230 Patienten werden hier mehrmals pro Quartal versorgt.

Zertifizierung der Interdisziplinären Intensivstation durch die Stiftung Pflege e.V.

Bei einer medizinischen Behandlung steht das Wohl des Patienten stets im Vordergrund. Doch insbesondere im Bereich der Intensivmedizin gilt, neben der Versorgung der Patienten auch die Lebensumstände und Bedürfnisse der Angehörigen zu berücksichtigen. Die Anwesenheit von vertrauten Personen während der Therapie trägt erheblich zur Genesung von Intensivpatienten bei und hilft nebenbei auch den Angehörigen selbst. Denn diese bleiben damit stets über den aktuellen Gesundheitszustand informiert und können die schwierige Situation psychisch besser verarbeiten. Engste Familienmitglieder in die Behandlung und Pflege sowie Entscheidungsprozesse einzubeziehen, ist uns besonders wichtig – und dies bei Bedarf zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Für dieses angehörigenfreundliche Konzept erhielt die Intensivstation in Mittweida Anfang 2018 von der Stiftung Pflege e.V. das Zertifikat „Angehörige jederzeit willkommen“. Das Qualitätssiegel steht für eine besonders besucherfreundliche Atmosphäre und angehörigenfreundliche Prozesse und würdigt das Engagement der Klinik für ihre Patienten. So ist ein Besuch auf der Intensivstation rund um die Uhr möglich und die Ärzte der Intensivtherapie stehen jederzeit für ein individuelles Gespräch zum Behandlungsverlauf des Angehörigen zur Verfügung. Angehörige haben die Möglichkeit, den Patienten psychisch mit zu betreuen oder einfach so oft wie möglich für ihn da zu sein.

Daneben konnte die Klinik weitere Kriterien nachweisen. So werden Angehörige beispielsweise unterstützt, wenn sie innerhalb des Krankenhauses oder in der näheren Umgebung eine Unterkunft benötigen, was gerade bei einem weiter entfernten Wohnort relevant sein kann. Für die Zuteilung des Zertifikates sprachen außerdem die Dokumentation der Anwesenheitszeiten von Angehörigen, der Angehörigengespräche sowie die Vorhaltung spezieller Wartebereiche, Besprechungszimmer und Informationsmaterialien.

Die Intensivstation der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH wird als vierte Intensivstation in Sachsen mit dem Zertifikat von der Stiftung Pflege e.V. für die aktive Einbeziehung der Angehörigen und ihre besucherfreundlichen Besuchszeiten gewürdigt.

Bronze-Zertifikat für Aktion Saubere Hände

Seit Oktober 2017 nimmt das Krankenhaus Mittweida an der „Aktion Saubere Hände“ teil und wurde gleich im ersten Anlauf mit dem Bronze-Zertifikat ausgezeichnet. Um dieses Zertifikat zu erhalten, müssen Krankenhäuser nachweisen, wie gut sie im Bereich Händedesinfektion aufgestellt sind.  Dabei wird nicht nur die Ausstattung mit Desinfektionsspendern permanent geprüft und dokumentiert, sondern auch der Verbrauch an Händedesinfektionsmitteln gemessen und ausgewertet. Zur Erlangung des Bronze-Zertifikates muss die Klinik der „Aktion Saubere Hände“ die Einhaltung der fünf Indikationen laut WHO zur Händedesinfektion mittels eines Assessment-Tools belegen. Die Desinfektion der Hände erfolgt dabei vor jedem Patientenkontakt, vor aseptischen Tätigkeiten wie Verbandswechsel, Spritzen etc., nach Kontakt mit potenziell infektiösem Material (Wundverbände etc.) als auch nach Patientenkontakt sowie nach Kontakt mit der direkten Patientenumgebung (Nachttische etc.).

Ein weiteres Ziel der Aktion ist es, mit Hilfe einer umfassenden, disziplinierten und richtig eingesetzten Desinfektion der Hände im Klinikalltag nicht nur die Übertragung von Krankheitserregern im Klinikalltag drastisch zu reduzieren, sondern auch das Bewusstsein für die Hygiene der Hände zu schärfen. Dazu führte das Krankenhaus Mittweida erst kürzlich eine öffentliche Aktion durch, die von einem breiten Publikum interessiert angenommen wurde.

Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis. Das Bronze-Zertifikat ist die erste Stufe, die wir als teilnehmende Klinik erreichen können und müssen. Erst danach sind Zertifizierungen in Silber und Gold überhaupt möglich. Wir konnten alle zwingend notwendigen Maßnahmen innerhalb kürzester Zeit umsetzen. Diese Zertifizierung ist eine Bestätigung unserer jahrelangen Bemühungen um die Verbesserung der Krankenhaushygiene und zum Schutz unserer Patienten vor Erregern. Händedesinfektion durch das Klinikpersonal und die Besucher ist die wichtigste Voraussetzung zur Vermeidung von Übertragungen von Keimen. Im Krankenhaus Mittweida sind deshalb alle Ärzte, der Pflegedienst, alle Therapeuten, die Verwaltungsmitarbeiter und der technische Dienst in Hygiene-Schulungen eingebunden.

Das Krankenhaus Mittweida ist eines von nur zwei Krankenhäusern im Landkreis Mittelsachsen, das über ein Zertifikat verfügt. Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von zwei Kalenderjahren.

Bronze-Zertifikat Aktion Saubere Haende

Laufendes Qualitätsmanagement

In unserer Abteilung Qualitätsmanagement wird dafür Sorge getragen, dass die festgelegte Qualitätspolitik sichergestellt und eingehalten wird und dass Qualitätsziele geplant und mittels Erfolgskontrollen überwacht wird. In erster Linie ist heirfür die Geschäftsleitung zuständig. Des Weiteren gibt es eine Qualitätsmanagementbeauftragte, Qualitätskoordinatoren, einen Qualitätslenkungsausschuss und Projektarbeitsgruppen.

Unsere Qualitätsbeauftragte ist für die Initiierung, Begleitung, Koordination bezüglich Struktur, Planung und Maßnahmen des Qualitätsmanagements verantwortlich.

Als Instrumente des Qualitätsmanagements werden insbesondere interne Audits, Befragungen (intern und extern), Beschwerdemanagement, Risiko- und Chancenmanagement, Dokumentenlenkung, Arbeitsschutzausschuss und die Hygienekommission eingesetzt.

Qualitätsbericht

Transparenz im Krankenhaus: Die gesetzlich verpflichtenden Krankenhaus-Qualitätsberichte

Seit dem Jahr 2005 sind wir laut § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 SGB V verpflichtet, jährlich einen strukturierten Qualitätsbericht zu erstellen.

Die Berichte sollen Krankenhausleistungen für die Patienten und die Öffentlichkeit verständlich machen. Ziel der Berichte ist eine übersichtliche und auf Vergleichbarkeit angelegte Veröffentlichung über die Qualität und Leistungen der Häuser

Die Berichte bestehen aus drei Teilen:

Teil A: Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
Teil B: Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten/Fachabteilungen
Teil C: Qualitätssicherung

Die Teile A und B stellen allgemeine Daten dar und umfassen beispielsweise Angaben zur Betten- und Patientenzahl und zur Anzahl der Behandlungen und Operationen, darüber hinaus Angaben zu den Fachabteilungen, zum Krankenhauspersonal und zu den Besonderheiten der Fachabteilungen sowie zu den Geräten und zu den therapeutischen Besonderheiten.

Es ist jedoch nicht leicht, die Qualität eines Krankenhauses zu messen. Die Medizin hat es mit komplizierten Systemen zu tun: mit Menschen, die nicht nur aus einem Körper mit vielen Organen bestehen. Die Menschen unterscheiden sich in ihren jeweiligen Bedürfnissen und Erwartungen, im Aufbau ihres Körpers und im Ablauf der Funktionen des Körpers. Deshalb können sie unterschiedlich auf die gleiche medizinische Behandlung reagieren. Darüber hinaus müssen auch seelische, soziale, geistig-mentale und vielleicht auch religiös-spirituelle Dimensionen bedacht werden, um den Menschen mit seiner Krankheit zu verstehen und dem wichtigsten Ziel der Medizin – der Genesung des Menschen – gerecht zu werden.

Lesen Sie hier unseren aktuellen Qualitätsbericht:

Qualitätsbericht 2015

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