Veranstaltungen 2017

 

Öffentliches Patientenforum:

Darmkrebs - Schicksal oder Heilungschance

am Mittwoch, 15. März 2017, 17:00 Uhr

im Bürgerhaus Rochlitz, Leipziger Straße 15, 09306 Rochlitz


Die Diagnose Darmkrebs ist für Betroffene und deren Angehörige stets ein großer Schock. Doch der Befund muss kein Schicksal sein. Denn gerade beim Darmkrebs gibt es exzellente Heilungschancen, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt und auch konsequent behandelt wird. Unser Patientenforum am 15. März setzt anlässlich des Darmkrebsmonats den Fokus auf das Thema.

Jedes Jahr werden rund 57.000 Menschen in Deutschland mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert. Damit zählt er zu den häufigsten Tumoren. Immer noch sterben fast 50 Prozent der Betroffenen an dieser bösartigen Erkrankung, die damit nicht nur der zweithäufigste bösartige Tumor, sondern auch die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern und Frauen ist. Allerdings gibt kein anderer Tumor aufgrund seiner langsamen Entwicklung über Vorstadien in Form von gutartigen Wucherungen (Polypen) so viel Zeit zum Handeln. Es gibt also exzellente Heilungschancen, wenn die Erkrankung früh erkannt und gezielt behandelt wird.

Die meisten Menschen neigen jedoch eher dazu, sich mit einem solchen Thema nicht auseinander setzen zu wollen. Die Patientenvorlesung im Bürgerhaus Rochlitz greift auch deshalb dieses eher ernste Thema auf. Wie entsteht Darmkrebs? Wie kann man vorbeugen? Wie ggf. behandeln? Wie groß sind die Chancen auf Heilung?

Diese und andere Fragen beantworten Dr. med. Manfred Dörne, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH, und PD Dr. med. Kay Kohlhaw, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, MIC- und Gefäßchirurgie an den Sana Kliniken Leipziger Land, am 15. März um 17 Uhr im Bürgerhaus Rochlitz.

Der Eintritt ist frei. 

 


 

Tag der offenen Tür am 08.02.2017 in der Frauenarztpraxis Dr. Wolf in Hainichen

 

Zum 2. Januar 2017 hat das Medizinische Versorgungszentrum der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH die in Hainichen ansässige Frauenarztpraxis von Frau Dipl.-Med. Ellen Bunge übernommen.

Die Betreuung der Patientinnen hat seitdem der Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. med. Peer Wolf, übernommen, der zuvor als Oberarzt im Krankenhaus Mittweida tätig war.

Zu diesem Anlass möchten wir alle Patienten und Interessierten herzlich zur Verabschiedung von Frau Bunge und zur gleichzeitigen Begrüßung von Herrn Dr. Wolf im Rahmen eines Tages der offenen Tür einladen. Dieser findet am

 
08.02.2017 von 13 bis 15 Uhr

im MVZ Mittweida, Nebenbetriebsstätte Hainichen
Ziegelstraße 25, 09661 Hainichen statt.

 
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 


 

Öffentliches Patientenforum:

„Leben retten“ – Praktische Übungen unter Anleitung erfah-rener Intensiv- und Notfallmediziner

am Dienstag, 7. Februar 2017, 17:00 Uhr

im Krankenhaus Mittweida, Hainichener Straße 4 - 6, Großer Konferenzraum im Erdgeschoss


Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Aber wüssten Sie auch sofort, was in solch einer Situation zu tun ist? Wenn eine Person nicht mehr atmet und bewusstlos ist? Wenn man keinen Herzschlag mehr spürt und das Leben des Anderen akut in Gefahr ist?

Viele wissen es leider nicht oder scheuen sich davor, Erste Hilfe zu leisten, aus Angst, etwas falsch zu machen. Doch zählt gerade in diesen lebensbedrohlichen Situationen jede Sekunde. In der Zeit, bis der Rettungswagen eintrifft, kann eine Herzdruckmassage lebensrettend sein!

Um Ihnen Sicherheit im Umgang mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen zu vermitteln, Ihr Wissen darüber aufzufrischen und Ihnen mögliche Ängste zu nehmen, laden wir Sie herzlich ein, gemeinsam mit erfahrenen Intensiv- und Notfallmedizinern des Krankenhauses Mittweida, im Rahmen einer ca. 1stündigen Veranstaltung am 07.02.2017 die theoretischen Grundlagen zu festigen sowie die Herzdruckmassage praktisch unter Anleitung unserer Experten zu üben. 

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 


 

Öffentliches Patientenforum:

Leistenbruch, Nabelbruch etc. – Bauchwandbrüche verständlich erklärt

am Mittwoch, 25. Januar 2017, 17:00 Uhr

im Krankenhaus Mittweida, Hainichener Straße 4 - 6, Großer Konferenzraum im Erdgeschoss


Die Bauchwand des Menschen besteht aus mehreren unterschiedlichen Schichten und sorgt dafür, dass die in der Bauchhöhle liegenden Organe bestmöglich vor äußeren Einflüssen geschützt werden. Kommt es zu einem Bauch-wandbruch, einer sogenannten Hernie, wölbt sich an der Bruchstelle das Bauchinnere nach außen und Schmerzen können die Folge sein. Der Besuch eines Arztes bleibt in diesem Fall nicht aus, denn Bauchwandbrüche heilen nicht von alleine und müssen behandelt werden.

Die Leistenbruchoperation ist dabei die häufigste Operation weltweit. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 230.000 Leistenbrüche operiert. Aber warum bekommen eigentlich Männer ca. zehnmal so häufig einen Leistenbruch wie Frauen? Und warum heilen Nabelbrüche bei Kleinstkindern manchmal spontan zu, bei Erwachsenen aber nicht? Was passiert, wenn man einen Bruch nicht operiert und lieber ein Bruchband trägt, so wie man das vor 100 Jahren gemacht hat? Und kann man einem Bruch auch vorbeugen?

Viele interessante und spannende Fragen rund um das Thema Bauchwandbrüche, die Ihnen Dr. Andreas Wurlitzer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, im Rahmen des Patientenforums am 25.01.17 im Krankenhaus Mittweida beantworten wird. Wir freuen uns auf Sie!