Zertifizierungen

 

Zertifizierung nach KTQ

Zertifizierung des Brustzentrums

Zertifizierung des EndoProthetikZentrums

 

 

Zertifizierung der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH nach KTQ


Mit dem KTQ-Zertifizierungsverfahren wird nicht nur die Qualität einzelner Fachabteilungen bewertet und zertifiziert, sondern prozessorientiert die gesamte Leistung von der Vorbereitung des stationären Aufenthaltes eines Patienten bis zu den Entlassungsmodalitäten. Jeder Patient soll während seines Krankenhausaufenthaltes eine optimale Behandlung und Betreuung erfahren – dieses Ziel unterstützt die Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen, kurz KTQ.

Die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH hat sich erstmals 2009 bewusst für dieses freiwillige Zertifizierungsverfahren entschieden. Bereits zum nunmehr dritten Mal stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LMK in einem anspruchsvollen Zertifizierungsverfahren nach den Kriterien des KTQ-Katalogs für Krankenhäuser im November 2016 eine hohe Leistungsqualität und -transparenz unter Beweis.

 

KTQ steht für "Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen"

Im KTQ-Katalog sind die Kriterien zur Qualitätssicherung in sechs Kategorien

  • Patientenorientierung,
  • Mitarbeiterorientierung,
  • Sicherheit,
  • Informationswesen,
  • Führung und
  • Qualitätsmanagement

zusammengestellt, die im Rahmen der Zertifizierung von Einrichtungen des Gesundheitswesens abgefragt werden, um Aussagen über die Qualität der Prozessabläufe in der medizinischen Versorgung treffen zu können. Damit bildet das Verfahren ein komplettes Bild hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Güte des Krankenhauses ab. Das KTQ-Bewertungsverfahren erfolgt in mehreren Schritten.

Zusätzlich muss das Krankenhaus seine gesamten Prozessabläufe in einer kritischen Selbsteinschätzung darlegen, was zu einer stetigen Optimierung beiträgt.

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Zertifizierung des Brustzentrums


Die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Brust, vor allem Brustkrebs (Mammakarzinom), ist für die Heilung von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grunde wurde in Mittweida 2006 ein interdisziplinäres Brustzentrum in Kooperation mit der Frauenklinik der Klinikum Chemnitz gGmbH etabliert. 2007, 2010 und 2013 konnten Re-Zertifizierungen erreicht werden. Diese finden aller drei Jahre durch Experten der Deutschen Krebsgesellschaft und OnkoZert statt. Außerdem gibt es durch OnkoZert eine jährliche Überwachung, in der regelmäßig strukturelle und fachliche Aspekte in der Brustkrebsbehandlung überprüft werden.

Unsere Zertifzierung bietet Patientinnen mit einer Brustkrebserkrankung die Sicherheit, dass alle Arbeitsabläufe nach standardisierten Verfahren erfolgen, vom Erstkontakt in der Brustsprechstunde über die Aufnahme, OP, Chemotherapie und Nachsorge.

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Im Rahmen der Zertifizierung der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH nach den Kriterien der KTQ wurde auch das Brustzentrum Mittweida nach diesem System bewertet.

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Zertifizierung des EndoProthetikZentrums


Seit April 2014 ist die LMK als EndoProthetikZentrum (EPZ) zertifiziert.

Der Verschleiß eines oder mehrerer Gelenke infolge eines Unfalles, einer langjährigen Überbelastung oder wegen anderer Ursachen kann zu erheblichen dauerhaften Beschwerden und somit zu einer anhaltenden Beeinträchtigungung der Lebensqualität führen. Der Ersatz eines verschlissenen Gelenkes durch ein Kunstgelenk führt in der Regel zu einem schmerzfreien Leben, einer besseren Mobilität und somit zu einer Reintegration in bisher eingeschränkte Lebensbereiche.

Endoprothetische Operationen nehmen aufgrund der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft auch zukünftig immer weiter zu. In unserem EndoProthetikZentrum wird daher eine umfassende und qualifizierte Gelenkersatzchirurgie schwerpunktmäßig für den Bereich der Hüft- und Kniegelenke angeboten. Die Klinik verfügt bereits über einen 20jährigen Erfahrungsschatz in der Gelenkersatzchirurgie. Im April 2016 wurde das 3.000ste künstliche Hüftgelenk in der LMK implantiert.

Die Behandlung der Patienten im EndoProthetikZentrum erfolgt nach modernsten medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standards. Ein Team aus Vertretern der Ärzteschaft, der Physiotherapie und der Pflege erarbeitet für jeden Patienten ein individuelles Therapiekonzept. Gemeinsam mit internen und externen Kooperationspartnern wird dieses Konzept in der Praxis umgesetzt, um den Patienten ihre Mobilität und Lebensqualität zurückzugeben. In interdisziplinärer Zusammenarbeit werden von der Diagnostik inklusive radiologischer Untersuchungen über die operative Therapie bis hin zur Physiotherapie und rehabilitativen Nachsorge alle Behandlungsschritte im EPZ koordiniert.

In einem anspruchsvollen Zertifizierungsverfahren durch die Firma ClarCert hat die Klinik ein höchstes Maß an Versorgungsqualität und Patientensicherheit bei der Implantation von künstlichem Gelenkersatz nachgewiesen. "Das Krankenhaus besticht durch die kurzen Wege der Kommunikation zwischen den Beteiligten", lobte Priv.-Doz. Dr. Stefan Klima vom Auditorenteam in seinem Bericht. Die hohe Sachkundigkeit, die detaillierte Patientendokumentation als auch das Schmerzkonzept der Klinik für Anästhesiologie sowie die stationäre physiotherapeutische Versorgung wurden hervorgehoben. "Die Sprechstunden sind hervorragend organisiert, was sich in den kurzen Wartezeiten widerspiegelt", so PD Dr. Klima weiter. Mit den genannten Merkmalen hebt sich das EPZ in positiver Weise von anderen Kliniken ab.

Seit der Einstellung des stationären Betriebs im Krankenhaus Rochlitz Ende 2015 ist das EPZ am Klinikstandort in Mittweida ansässig und steht unter neuer Leitung von Chefarzt Dr. med. Erik Hauffe.

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