Aktuelle Nachrichten

Neue Medizintechnik im Krankenhaus Mittweida: In der Funktionsabteilung kommt ein neues Ultraschallendoskop zum Einsatz

22.03.2017

 

In der Funktionsabteilung des Krankenhauses Mittweida kommt seit kurzem ein neues, leistungsstärkeres Ultraschallendoskop zum Einsatz. Bei der endoskopischen Ultraschalluntersuchung (EUS) wird technisch eine Spiegelung des oberen oder unteren Verdauungstraktes mit einer Ultraschalluntersuchung verbunden. Das Gerät liefert entscheidende Informationen bei der Diagnostik von Gallensteinleiden, chronischen Bauchspeichelentzündungen, Krebserkrankungen im Bereich der Gallenwege, der Speiseröhre, des Magens, der Bauchspeicheldrüse sowie des Enddarmes. Darüber hinaus kann die Endosonografie zur Durchführung von Feinnadelbiopsien eingesetzt werden.

Das neue Gerät verfügt auch über spezielle Auswertungsprogramme für kontrastmittelsonografische Untersuchungen. Durch das Gerät ist aufgrund seiner noch detailgenaueren Bildgebung eine präzisere Lokalisation und Bewertung auffälliger Gewebestrukturen insbesondere im Nahfeld möglich. Auch bei adipösen Patienten liefert die Endosonografie bessere Ergebnisse als die konventionelle Ultraschalldiagnostik.

Die endoskopische Ultraschalluntersuchung wird unter Sedierung durchgeführt. Sie ist im Vergleich zur Magenspiegelung mittels Gastroskop zeitaufwendiger. Eine spezielle Vorbereitung ist ansonsten nicht notwendig, der Patient muss lediglich nüchtern sein.

Im Krankenhaus Mittweida wurden 2016 etwa 240 endosonografische Untersuchungen des oberen und unteren Verdauungstraktes durchgeführt mit steigender Tendenz. In die neue leistungsstärkere Technik hat die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH insgesamt etwa 140.000 Euro investiert.

 

Krankenhaus Mittweida präsentierte sich zur Woche der offenen Unternehmen

16.03.2017

 

Anlässlich der Woche der offenen Unternehmen, zu der der Landkreis bereits seit vielen Jahren Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse einlädt, öffnete auch das Krankenhaus Mittweida am 15. März 2017 seine Türen für den mittelsächsischen Nachwuchs. Neben zahlreichen theoretischen Fakten rund um die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie im Operationsbereich erhielten die Jugendlichen bei einem Hausrundgang einen Einblick in den Stationsbetrieb und schauten dem Fachpersonal über die Schulter. Im Anschluss daran stand der wohl spannendste Teil auf dem Programm: Bei mehreren praktischen Übungen konnten sich die Interessierten nun auch selbst ausprobieren. Lucas Buchmann, Auszubildender des zweiten Lehrjahres, erklärte beispielsweise, wie man mit einer Spritze umgeht. Außerdem übten die Schülerinnen und Schüler eine professionelle Händedesinfektion, das Klammern sowie Blutdruckmessen.

Der Ausbildungsberuf „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“ genießt nicht nur ein hohes Ansehen, sondern ist vor allem ein Beruf mit Zukunft. Die stark gestiegene Lebenserwartung und der damit verbundene medizinische Aufwand führen zu einem stetig wachsenden Bedarf in diesem Bereich. Für das Ausbildungsjahr 2017/2018 werden in der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH aktuell noch Bewerbungen angenommen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 28 Auszubildende.

 

Brustzentrum Mittweida erhält 4. Re-Zertifizierung

08.03.2017

 

Die Frauenklinik des Krankenhauses Mittweida wurde zum nunmehr vierten Mal in Kooperation mit der Frauenklinik des Klinikums Chemnitz erfolgreich als Brustzentrum rezertifiziert.

In zertifizierten Brustzentren finden betroffene Frauen eine umfassende Behandlung von der Diagnose bis hin zur Therapie und Nachsorge. Erkrankungen im Brustgewebe können hier frühzeitig festgestellt und leitliniengerecht therapiert werden. Durch die Rezertifizierung aller drei Jahre und die jährlichen Überwachungen wird eine kontinuierlich hohe Qualität der Brustkrebsbehandlung gewährleistet. Auditor Privatdozent Dr. med. habil. Hans Walter Eibach lobte während des Audits Anfang Dezember besonders die modernen Räumlichkeiten der Ambulanz sowie die beständig hohen Fallzahlen der Brustkrebsbehandlungen im Krankenhaus Mittweida. Auch in anderen Bereichen konnte das Brustzentrum einen hohen Erfüllungsgrad vorweisen. Dies spricht für sehr gute Prozesse und Strukturen innerhalb des Hauses. Das Zertifikat wurde nach Prüfung des Auditberichtes und der Unterlagen nun um weitere drei Jahre verlängert.

 

 

Krankenhaus Mittweida zum lokalen Traumazentrum zertifiziert

14.02.2017

 

Mit der erfolgreichen Zertifizierung zum lokalen Traumazentrum hat das Krankenhaus Mittweida höchste Versorgungs- und Qualitätsstandards in der Schwerverletztenversorgung nach den Vorgaben des Projekts TraumaNetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) nachgewiesen. Das Krankenhaus Mittweida ist damit Teil eines strukturierten und flächendeckenden Verbundes von qualifizierten Kliniken in Deutschland.

Schnelle Versorgung, auch mehrfach verletzter Personen, mit kurzen Wegen rund um die Uhr, das ganze Jahr – das ist in kurzen Worten Ziel und Aufgabe eines lokalen Traumazentrums. Denn die Überlebenschance eines schwer verletzten Patienten ist stark zeitabhängig. Transportwege müssen bei Lebensgefahr kurz sein, es muss eine jederzeitige Aufnahmebereitschaft und hohe Versorgungskompetenz des Krankenhauses vor Ort geben.  „In Mittweida sind die geforderten medizinisch-technischen und personellen Voraussetzungen sowie hohen Behandlungsstandards bereits seit Jahren vorhanden, sodass der Schritt zur offiziellen Zertifizierung durch die DGU nur folgerichtig war.“, sagt Dr. Erik Hauffe, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie.

Durch die Ausdünnung der Klinikinfrastruktur in ländlichen Gebieten wird es immer wichtiger, dass regionale Krankenhäuser für die Schwerverletztenversorgung gerüstet sind. Reibungslos funktionierende Abläufe in der Notfallambulanz sind dafür eine der wichtigsten Voraussetzungen. „Als lokales Traumazentrum sind wir außerhalb der Ballungszentren eine wichtige Anlaufstelle für die Rettungsdienste zur adäquaten Erstversorgung und zielgerichteten Weiterleitung der Patienten, die einer Behandlung in den größeren Zentren bedürfen.“, erklärt Oberarzt Götz Kästner, Leiter der Notfallambulanz im Krankenhaus Mittweida. „Das Team der Notfallambulanz sorgt bei Eintreffen eines Schwerverletzten für eine rasche Diagnose und schnelle Entscheidung, wo der Patient fachgerecht weiterbehandelt wird.“, so Oberarzt Kästner weiter.


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