Aktuelle Nachrichten

Ambulante Praxis und Frauenklinik gehen gemeinsamen Weg

13.10.2017

 

Um die ambulante Versorgung und die stationäre Betreuung von Frauen aller Altersgruppen und in allen Lebenssituationen optimal aufeinander abzustimmen, wurde Anfang Oktober 2017 ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der in Mittweida ansässigen Frauenarztpraxis von Frau Dr. Heike Fritsch und der Frauenklinik des Krankenhauses Mittweida begonnen.

Frau MUDr. Marie Krizková wird neben Ihrer Krankenhaustätigkeit auch an zwei Wochentagen in der Praxis arbeiten. Seit sechs Jahren verstärkt die Fachärztin das Frauenklinikteam in Mittweida.

Die LMK geht damit innovative Wege, um die Patientenversorgung stetig zu verbessern und die bisherige gute Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. "Alle Seiten profitieren, am meisten die Patientinnen." betont Dr. Heike Fritsch. "Durch gute ambulante Betreuung im Kontext mit dem ganzheitlichen Ansatz unserer Praxis können unnötige stationäre Aufenthalte verhindert werden. Sollte jedoch ein solcher notwendig sein oder gar eine Operation anstehen, kann dies ohne Übergangs- und Kommunikationsprobleme organisiert und durchgeführt werden, ebenso die ambulante Nachbetreuung." so Fritsch.

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Krankenhauses Mittweida ist mit einem Team aus acht FrauenärztInnen sowie acht Klinikhebammen, einer Beleghebamme und den 30 Schwestern auf der Gynäkologischen und der Entbindungsstation sehr gut aufgestellt. Etwa 2600 stationäre und ambulante Fälle werden pro Jahr hier und im Zertifizierten Brustzentrum betreut, darunter 500 Geburten. Besonderer Wert wird auf eine familienorientierte natürliche Geburtshilfe gelegt.

Foto: MUDr. Marie Krizková aus der Frauenklinik des Krankenhauses Mittweida unterstützt ab sofort Dr. Heike Fritsch (re.) in ihrer ambulanten Frauenarztpraxis im Mittweidaer Bürgerkarree.

 

Patientenforum zu künstlichen Gelenken lockte rund 65 Besucher nach Frankenberg

13.10.2017

 

Seit Jahrzehnten werden in deutschen Krankenhäusern mit guter Qualität künstliche Gelenke vor allem bei der Abnutzung von Hüft- und Kniegelenk implantiert. Nicht zu vergessen sei auch, dass bei einigen Frakturen in Hüftgelenknähe nur noch allein die Implantation eines künstlichen Gelenkes möglich ist. Aufgrund der guten Ergebnisse sind beispielsweise im Jahr 2015 etwa 207.000 Operationen dieser Art durchgeführt worden.

Seit Anfang der 90er Jahre werden diese Operationen auch in der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH vorgenommen. Mit der Zertifizierung zum EndoProthetikZentrum Mittweida beschritt das Team der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie unter Leitung von Chefarzt Dr. Erik Hauffe den Weg zur Weiterentwicklung.  Qualität ist dabei oberstes Gebot, was auch in den jährlich durchgeführten Audits regelmäßig überprüft wird. Dabei spielen neben bewährten Methoden auch Neuerungen eine große Rolle.

Auf diese Entwicklung ist Chefarzt Dr. Erik Hauffe im Patientenforum am 11. Oktober 2017 im Akzent Hotel Frankenberg eingegangen. Er gab dabei umfassende Antworten auf die Fragen: Was bedeutet Bewährtes bei einer komplexen Behandlung oder Operation? Oder was versteht man unter einer Neuerung? Handelt es sich dabei um technische Verbesserungen zum Beispiel an den Implantaten oder bei der Operationstechnik? Gibt es strukturelle Verbesserungen im Krankenhaus Mittweida? Im Anschluss stellten viele der rund 65 Gäste individuelle Fragen an den Spezialisten.

Foto: Chefarzt Dr. med. Erik Hauffe bei seinem Vortrag zu Neuem und Bewährtem bei künstlichen Hüft- und Kniegelenken

 

Aktion Saubere Hände am 25. Oktober 2017 im Krankenhaus Mittweida

12.10.2017

 

In Krankenhäusern besteht unabhängig von der Jahreszeit vor allem durch multiresistente Keime (MRSA) und Durchfallerkrankungen ein Infektionsrisiko. Bei Durchfallerkrankungen ist wegen der schnellen Ausbreitung ein striktes Hygieneverhalten von großer Bedeutung. Das Tückische an MRSA ist, dass sie durch Antibiotika nur schwer zu beherrschen sind. Um dieses Risiko in der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH (LMK) so gering wie möglich zu halten, soll mit der „Aktion Saubere Hände“ einmal mehr sichergestellt werden, dass die Maßgaben des Hygienemanagements stets eingehalten werden.

Zur „Aktion Saubere Hände“ lädt die LMK am Mittwoch, dem 25.10.2017 in der Zeit von 9:00 bis 13:00 Uhr nicht nur die eigenen Mitarbeiter, sondern alle Interessierten herzlich ein. Ein besonderer Schwerpunkt wird sein, die „5 Momente der Händedesinfektion“ laut WHO-Richtlinien darzustellen. Eine vorschriftsgemäße Händehygiene mit entsprechenden Händedesinfektionsmitteln ist in Gesundheitseinrichtungen eine unumgängliche Maßnahme. Um auf die Bedeutung und Wichtigkeit der Händehygiene im Klinikalltag aufmerksam zu machen, wird ein besonderes Augenmerk auf die korrekte Umsetzung der hygienischen Händedesinfektion gelegt. Deshalb kommt ein spezielles UV-Messverfahren zum Einsatz, welches die Qualität einer Händedesinfektion anzeigt. Insbesondere die Mitarbeiter des Hauses, aber auch Patienten und Gäste werden durch diese Aktion nochmals zusätzlich für das Thema Hygienemanagement sensibilisiert, um damit eine Verbesserung der Händehygiene, vor allem der Händedesinfektion als eine der effektivsten Maßnahmen zur Vermeidung einer Übertragung von Krankheitserregern, zu erreichen. Aufgrund gezielter Schulungsmaßnahmen ist es uns bereits gelungen, eine Verbesserung der Compliance zur Händedesinfektion zu bewirken, wodurch auch ein deutlicher Anstieg der Händedesinfektionsraten zu verzeichnen ist.

Mit der Aktion unterstützt die LMK eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Sie wurde 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (GQMG) ins Leben gerufen und basiert auf der 2005 gestarteten WHO Kampagne „Clean Care is Safer Care“. Ziel ist es, ein Bronze-Zertifikat über die Teilnahme an der „Aktion Saubere Hände“ zu erhalten.

 

Hebammen trafen sich nach 30 Jahren in Mittweida wieder

02.10.2017

 

Neugeborenen bei ihrem Start ins Leben zu helfen und junge Eltern bei der Geburt ihres Kindes professionell zu begleiten - dies und vieles mehr wollten die jungen Frauen während ihrer Ausbildung von 1984 bis 1987 in der Frauenklinik Chemnitz bzw. im Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau erlernen. 30 Jahre ist diese Ausbildung inzwischen her und mittlerweile sind sie in ganz Sachsen tätig. Doch ihren Lehrberuf üben alle immer noch mit Leib und Seele aus. 

Nach 30 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Hebamme trafen sich kürzlich neun Hebammen, die damals gemeinsam gelernt haben, im Krankenhaus Mittweida zu einer Art Klassentreffen wieder. Zusammen mit ihren beiden Ausbilderinnen (vorne links im Bild) besichtigten Sie den modernen Geburtensaal und die komfortable Entbindungsstation. "Dabei wurden viele Erinnerungen, aber auch neue Erfahrungen ausgetauscht." berichtet Kerstin Dahlmanns (2.v. links), die das Treffen mit organisierte. In fünf Jahren ist ein nächstes Treffen geplant.