Aktuelle Nachrichten

Krankenhaus Mittweida zum lokalen Traumazentrum zertifiziert

14.02.2017

 

Mit der erfolgreichen Zertifizierung zum lokalen Traumazentrum hat das Krankenhaus Mittweida höchste Versorgungs- und Qualitätsstandards in der Schwerverletztenversorgung nach den Vorgaben des Projekts TraumaNetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) nachgewiesen. Das Krankenhaus Mittweida ist damit Teil eines strukturierten und flächendeckenden Verbundes von qualifizierten Kliniken in Deutschland.

Schnelle Versorgung, auch mehrfach verletzter Personen, mit kurzen Wegen rund um die Uhr, das ganze Jahr – das ist in kurzen Worten Ziel und Aufgabe eines lokalen Traumazentrums. Denn die Überlebenschance eines schwer verletzten Patienten ist stark zeitabhängig. Transportwege müssen bei Lebensgefahr kurz sein, es muss eine jederzeitige Aufnahmebereitschaft und hohe Versorgungskompetenz des Krankenhauses vor Ort geben.  „In Mittweida sind die geforderten medizinisch-technischen und personellen Voraussetzungen sowie hohen Behandlungsstandards bereits seit Jahren vorhanden, sodass der Schritt zur offiziellen Zertifizierung durch die DGU nur folgerichtig war.“, sagt Dr. Erik Hauffe, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie.

Durch die Ausdünnung der Klinikinfrastruktur in ländlichen Gebieten wird es immer wichtiger, dass regionale Krankenhäuser für die Schwerverletztenversorgung gerüstet sind. Reibungslos funktionierende Abläufe in der Notfallambulanz sind dafür eine der wichtigsten Voraussetzungen. „Als lokales Traumazentrum sind wir außerhalb der Ballungszentren eine wichtige Anlaufstelle für die Rettungsdienste zur adäquaten Erstversorgung und zielgerichteten Weiterleitung der Patienten, die einer Behandlung in den größeren Zentren bedürfen.“, erklärt Oberarzt Götz Kästner, Leiter der Notfallambulanz im Krankenhaus Mittweida. „Das Team der Notfallambulanz sorgt bei Eintreffen eines Schwerverletzten für eine rasche Diagnose und schnelle Entscheidung, wo der Patient fachgerecht weiterbehandelt wird.“, so Oberarzt Kästner weiter.


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Dr. Peer Wolf zum Tag der offenen Tür in der Frauenarztpraxis Hainichen herzlich willkommen geheißen

09.02.2017

 

Seit dem 2. Januar 2017 betreibt der langjährige Oberarzt der Frauenklinik Mittweida, Dr. med. Peer Wolf, die ehemalige Frauenarztpraxis von Frau Dipl.-Med. Ellen Bunge in Hainichen, die seit Jahresbeginn als Außenstelle dem Medizinischen Versorgungszentrum Mittweida der LMK angegliedert wurde. Zahlreiche Gäste, darunter Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger, der Geschäftsführer der LMK, Florian Claus, Gunnar Fischer, Chefarzt der Frauenklinik Mittweida, sowie zahlreiche Hebammen und Frauenärzte der Region nutzten im Rahmen eines Tages der offenen Tür am 8. Februar 2017 die Gelegenheit, Herrn Dr. Wolf persönlich alles Gute in seiner neuen Funktion als niedergelassener Frauenarzt zu wünschen sowie sich noch einmal von Frau Bunge zu verabschieden. Auch einige Patientinnen nahmen den Tag der offenen Tür zum Anlass, ihren neuen Frauenarzt abseits der regulären Sprechzeiten kennenzulernen. Wir wünschen Herrn Dr. Wolf in seiner neuen Praxis alles Gute!

 

Erste Hybridoperation im Krankenhaus Mittweida durchgeführt - Gefäßchirurgie wird weiter ausgebaut

30.01.2017

 

Das Krankenhaus Mittweida investiert in Medizintechnik und rüstet sich für die Zukunft. In der vergangenen Woche wurde erstmals ein Patient mit einer Gefäßerkrankung durch den Einsatz einer Hybridoperation endovasculär behandelt. Der 50jährige Patient mit einer schweren Durchblutungsstörung im Becken und Oberschenkelbereich verließ bereits nach drei Tagen beschwerdefrei das Krankenhaus.

Mit der Anschaffung eines speziellen Operationstisches aus Carbonfasern, der die Röntgenstrahlung nicht behindert, sowie einem speziellen Röntgengerät, das in der Lage ist, in einer besonderen Weise Gefäße darzustellen und sich dabei ihren Verlauf zu merken, ist es seit Januar 2017 möglich, sogenannte Hybridoperationen in Mittweida durchzuführen.

„Bei einer Hybridoperation handelt es sich um eine Kombination aus gefäßchirurgischer Operation und endovasculärer Therapie, wobei das Verfahren ermöglicht, verengte oder verschlossene Gefäße im Bauchraum oder an den Extremitäten erweitern oder öffnen zu können, ohne das betroffene Gefäß großzügig freilegen zu müssen.“, sagt Dr. Andreas Wurlitzer, seit 2015 Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie in Mittweida. Der erfahrene Facharzt für Gefäß- und endovasculäre Chirurgie ist bereits seit über 20 Jahren auf dem Gebiet der offenen gefäßchirurgischen sowie endovasculären Verfahren tätig  und freut sich, diese Operationsmethode nun auch am Krankenhaus Mittweida etablieren zu können. „Die neue Technik liefert dem Operateur direkt während der Operation eine Art individuelle „Gefäßlandkarte“, vergleichbar mit einem Flusslauf in einem Atlas. Dadurch kann man von außen sehen, was im Gefäß innen passiert und entsprechend handeln.“, so der Chefarzt weiter.

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Lara ist das Neujahrsbaby 2017

03.01.2017

 

Lara heißt das erste Baby, das 2017 im Kreißsaal des Krankenhauses Mittweida das Licht der Welt erblickt hat. Die Geburtsdaten der kleinen Mittelsächsin sind dabei besonders einprägsam – sie wurde am 01.01. um 01:01 Uhr geboren. Die Eltern der Kleinen sind überglücklich. Die Geburt begleitete Oberärztin Dr. Maren Wilms (Foto), die bereits seit 15 Jahren in der Frauenklinik Mittweida tätig ist.

2016 kamen im Krankenhaus Mittweida 492 neue Erdenbürger zur Welt. Davon waren 265 Jungen und 227 Mädchen. Auch Zwillinge gab es zweimal, jeweils ein Junge und ein Mädchen. Der häufigste Mädchenname des Vorjahres war Nele, aber auch Mia und Lotta waren sehr beliebt. Bei den Jungennamen lag Oskar mit Abstand vorn, gefolgt von Ben, Kurt, Leon und Paul.

Der letzte Wonneproppen 2016 kam am Silvesterabend um 18:43 Uhr zur Welt und heißt Joy. Nun haben ihre Eltern doppeltes Glück zu Silvester, denn bereits Joys Geschwisterchen wurde vor vier Jahren am 31.12. geboren.