Aktuelle Nachrichten

Starker Zuspruch bei Tag der offenen Kreißsaaltür im Mittweidaer Krankenhaus

03.04.2017

 

Der Tag der offenen Kreißsaaltür hat am Sonntag zahlreiche Besucher in die Mittweidaer Klinik gelockt. Die leitende Hebamme Peggy Kruggel führte mit ihren Kolleginnen die reichlich erschienenen Familien durch den Geburtensaal. Viele Schwangere nutzten das Angebot, mittels 3D-Ultraschall einen Blick in ihren Babybauch zu werfen. Die Mittweidaer Geburtshilfe bietet diese 3D-Ultraschalluntersuchung, welche eine räumliche Darstellung des ungeborenen Kindes beziehungsweise einzelner Organe und Körperpartien ermöglicht, ab sofort auch als Privatleistung an.

Auch die familiär gestalteten Räumlichkeiten der Entbindungsstation sowie die medizinische Ausstattung der Kinderstation wurden von den Gästen in Augenschein genommen. Die angeschlossene Kinderstation ist ein großer Vorteil des Mittweidaer Krankenhauses, auf den viele werdende Eltern besonderen Wert legen.

Die Geburtshilfe in der Mittweidaer Klinik ist zukunftssicher aufgestellt und auf einen erneuten Geburtenanstieg im Jahr 2017 bestens vorbereitet. 492 Babys kamen 2016 zur Welt. Das sind zwölf Babys mehr als im Vorjahr. Auch dieses Jahr zeichnet sich bereits ein positiver Trend ab: Im ersten Quartal erblickten 114 neue Erdenbürger das Licht der Welt, im Vergleichszeitraum 2016 waren es 112. Ein Team aus acht Frauenärzten sowie acht Klinikhebammen, einer Beleghebamme und elf Schwestern auf der Entbindungsstation steht werdenden Eltern rund um die Uhr gern zur Verfügung. Unterstützung erfährt die Geburtshilfe 24 Stunden am Tag durch die Kliniken für Anästhesiologie und Kinderheilkunde.

 

Über 160 potentielle Lebensretter bei Typisierungsaktion im Mittweidaer Krankenhaus

30.03.2017

 

Großen Zuspruch hat gestern der Verein für Knochenmark- und Stammzellspenden (VKS) mit seiner Typisierungsaktion im Mittweidaer Krankenhaus erhalten. Über 160 Personen ließen sich als potenzielle Stammzellspender registrieren.

Verein und Krankenhaus hatten im Vorfeld Frauen und Männer zwischen 18 und 55 Jahren dazu aufgerufen, zum Lebensretter für Leukämiepatienten weltweit zu werden. Die Registrierung ist dabei ganz einfach und schmerzlos: Sie erfolgt mittels Wangenschleimhautabstrich mit zwei Wattestäbchen. Die Devise lautet: 2 Minuten der eigenen Zeit bedeuten ein ganzes Leben für einen Betroffenen. Helfen kann so einfach sein!

Auch Geschäftsführer Florian Claus (li.) nutzte mithilfe von Alexander Goy die Gelegenheit, sich als potentieller Stammzellspender registrieren zu lassen. Zahlreiche Gäste sowie Mitarbeiter des Mittweidaer Krankenhauses und MVZs leisteten ebenso einen Beitrag und ließen sich typisieren. Allen Beteiligten, die diese Aktion mit ihrem Engagement unterstützt haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

 

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie wird auf neue Beine gestellt

29.03.2017

 

Der Weiterbetrieb der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH (LMK) an den Standorten in Chemnitz, Mittweida und Riesa ist auch weiterhin Gegenstand zentraler Bemühungen der LMK. In den letzten Wochen wurde gemeinsam mit dem Sächsischen Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) und dem Klinikum Chemnitz an einer für alle Beteiligten zufriedenstellenden Lösung gearbeitet. Dabei galt es, insbesondere die Versorgung der Patienten nahtlos sicherzustellen. Ergebnis dieser Bemühungen ist, dass das Klinikum Chemnitz ab 1. April 2017 die Versorgungsverantwortung in der KJP am Standort Chemnitz übernimmt. Diese umfasst 30 stationäre und fünf tagesklinische Plätze.

Die LMK wird sich zukünftig auf den Klinikstandort Mittweida und die Tagesklinik Riesa konzentrieren und vor allem die zeitnahe Wiederaufnahme der stationären Versorgung in Mittweida forcieren. Dafür wurde durch die Geschäftsführung akribisch nach einer neuen ärztlichen Leitung gesucht. Diese konnte nun endlich gefunden werden und der Aufsichtsrat hat in der gestrigen Sitzung der Einstellung einer Chefärztin für die Standorte Mittweida und Riesa zugestimmt. Damit ist der erste Schritt für die Besetzung weiterer ärztlicher Stellen innerhalb der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie getan. Bis die stationäre Versorgung in Mittweida wieder aufgenommen werden kann, wird auch weiterhin eine tagesklinische Versorgung für bis zu elf Patienten angeboten.

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Neue Medizintechnik im Krankenhaus Mittweida: In der Funktionsabteilung kommt ein neues Ultraschallendoskop zum Einsatz

22.03.2017

 

In der Funktionsabteilung des Krankenhauses Mittweida kommt seit kurzem ein neues, leistungsstärkeres Ultraschallendoskop zum Einsatz. Bei der endoskopischen Ultraschalluntersuchung (EUS) wird technisch eine Spiegelung des oberen oder unteren Verdauungstraktes mit einer Ultraschalluntersuchung verbunden. Das Gerät liefert entscheidende Informationen bei der Diagnostik von Gallensteinleiden, chronischen Bauchspeichelentzündungen, Krebserkrankungen im Bereich der Gallenwege, der Speiseröhre, des Magens, der Bauchspeicheldrüse sowie des Enddarmes. Darüber hinaus kann die Endosonografie zur Durchführung von Feinnadelbiopsien eingesetzt werden.

Das neue Gerät verfügt auch über spezielle Auswertungsprogramme für kontrastmittelsonografische Untersuchungen. Durch das Gerät ist aufgrund seiner noch detailgenaueren Bildgebung eine präzisere Lokalisation und Bewertung auffälliger Gewebestrukturen insbesondere im Nahfeld möglich. Auch bei adipösen Patienten liefert die Endosonografie bessere Ergebnisse als die konventionelle Ultraschalldiagnostik.

Die endoskopische Ultraschalluntersuchung wird unter Sedierung durchgeführt. Sie ist im Vergleich zur Magenspiegelung mittels Gastroskop zeitaufwendiger. Eine spezielle Vorbereitung ist ansonsten nicht notwendig, der Patient muss lediglich nüchtern sein.

Im Krankenhaus Mittweida wurden 2016 etwa 240 endosonografische Untersuchungen des oberen und unteren Verdauungstraktes durchgeführt mit steigender Tendenz. In die neue leistungsstärkere Technik hat die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH insgesamt etwa 140.000 Euro investiert.