Zertifikat bestätigt: Schwerverletztenversorgung im Klinikum Mittweida auf modernstem Stand

Die Behandlung Schwerverletzter ist medizinisch sehr anspruchsvoll und bei lebensbedrohlichen Zuständen oft zeitkritisch. Für die Betroffenen zählt jede Minute. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU®) hat daher ein deutschlandweites TraumaNetzwerk für die Sicherstellung einer flächendeckenden und fachgerechten Versorgung rund um die Uhr etabliert.

Zu diesem Netzwerk zählen Kliniken verschiedener Versorgungsstufen. Das Klinikum Mittweida gehört bereits seit drei Jahren als zertifiziertes Lokales TraumaZentrum der DGU® zu diesem Netzwerk. In regelmäßigen Abständen aller drei Jahre wird die Versorgungsqualität nach festen und deutschlandweit geltenden Kriterien überprüft. „Im vergangenen Monat hat unsere Klinik das Re-Audit zum Lokalen TraumaZentrum der DGU® erfolgreich absolviert,“ berichtet Dr. med. Erik Hauffe stolz. Unter seiner Leitung steht neben dem Lokalen TraumaZentrum der DGU®. auch das in Mittweida ansässige EndoProthetikZentrum innerhalb der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie.

„Schnellstmöglich und fachlich korrekt stellten alle am Audit beteiligten Schwestern, Pfleger und Ärzte ihre hohe Bereitschaft und ihr fachliches Wissen unter Beweis. Sie zeigten die Versorgung im Schockraum, die Diagnostik im CT sowie die Weiterbehandlung auf der Intensivstation und im OP-Saal,“ erklärt Chefarzt Dr. Hauffe. Das Zertifikat bescheinigt dem Krankenhaus die qualitativ hochwertige Versorgung von Schwerverletzten nach modernsten Standards. „Damit wird die enge Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Zentraler Notaufnahme, Intensivmedizin und Unfallchirurgie bei der Versorgung dieser komplizierten Verletzungen bestätigt,“ so Hauffe weiter.

Die hohe Versorgungsqualität macht sich neben der erfolgreichen Auditierung auch im Ansteigen der Patientenzahlen bemerkbar. „So wurden im Verlauf des Jahres 2019 deutlich mehr Patienten unfallchirurgisch versorgt,“ erklärt Chefarzt Dr. Hauffe. Sein Dank gilt insbesondere seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowohl im pflegerischen als auch im ärztlichen Bereich.