Junge Mittelsachsen starten ihre Karriere im neuen Pflegeberuf

Am heutigen 1. September geht die Pflegeausbildung im Klinikum Mittweida in eine neue Runde. Doch diesmal ist einiges anders. Denn die Ausbildung in der Pflege erfährt in diesem Jahr eine Revolution. Das Berufsbild des Gesundheits- und Krankenpflegers wird durch die generalisierte Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ beziehungsweise „Pflegefachmann“ abgelöst. Der neue Beruf vereint Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege in einem Beruf.

Geschäftsführer Florian Claus ist sehr gespannt auf die neue Berufsausbildung: „Ich bin sicher, wir sind gut vorbereitet. Und die Generalistik öffnet unseren Auszubildenden noch mehr Türen als bisher, da der Abschluss EU-weit anerkannt ist.“ Pflegefachfrauen und -männer können ganz flexibel europaweit in vielen verschiedenen medizinischen Einrichtungen arbeiten, so zum Beispiel in Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Praxen, beim Betriebsarzt oder in Gesundheitsämtern. Durch vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten stehen den Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss verschiedenste Karrierewege mit Einsatz und Aufstiegsmöglichkeiten in allen Bereichen offen.

Am Dienstagmorgen wurden insgesamt zehn angehende Pflegefachfrauen und -männer im Klinikum Mittweida begrüßt. Weitere drei Auszubildende starten heute ihre berufsbegleitende Ausbildung im Altenpflegeheim Schweikershain. Zu den neuen Auszubildenden zählen außerdem eine angehende Operationstechnische Assistentin sowie zwei Medizinische Fachangestellte in den MVZs, die bereits am 1. August in ihre Ausbildung starten konnten.

Geschäftsführer Florian Claus und dem Team der Berufspraxis im Klinikum Mittweida liegt die Ausbildung von qualifizierten Pflegefachkräften besonders am Herzen. Da der Bedarf in der Pflege immer weiter steigt, sieht er auch für die zukünftigen Auszubildenden unverändert positive Jobchancen am Arbeitsmarkt. Doch es gilt auch, dem eigenen Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden, sowohl im Klinikum Mittweida als auch in den zum Verbund gehörenden Pflegeeinrichtungen. „Auch in diesem Jahr haben wieder alle Absolventen ein Übernahmeangebot vom Klinikum Mittweida erhalten und wir freuen uns ganz besonders, dass viele der Auszubildenden unserem Haus und der mittelsächsischen Region treu bleiben,“ erklärt Claus.

Das Klinikum Mittweida bietet seinen Auszubildenden eine individuelle Azubibetreuung mit spannenden Schülerprojekten und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Pflegeschüler erhalten ein Tablet mit nützlichen Apps und Fachliteratur kostenfrei zur Verfügung. Während der dreijährigen Ausbildung stehen ihnen die Lehrkräfte, die Berufspraxis sowie Praxisanleiter in den einzelnen Fachbereichen zur Seite.

Und das sagen die neuen Azubis über ihre Berufswahl:

„Nach einem Praktikum bei einer Bank war ich mir sicher, dass ich lieber einen sozialen Beruf erlernen möchte. Meine Geschwister und mein pflegebedürftiger Opa gaben letztlich den Ausschlag für meine Berufswahl.“ – Marie Leanne Johst (17)

„Ich habe zunächst mein Abitur gemacht und wusste noch nicht genau, was ich werden möchte. Nach einem Praktikum in der Pflege und einem Freiwilligen Sozialen Jahr entschied ich mich für das neue Berufsbild Pflegefachfrau.“ – Gina-Marie Jubelt (20)

„Auf der letzten ‚Schule-macht-Betrieb-Messe‘ in Döbeln kam ich mit dem Team vom Klinikum Mittweida ins Gespräch. Der Ausbildungsberuf verspricht vor allem Vielseitigkeit.“ – Lisa Krüger (16)

Tim Marlon Teicher (17) konnte sich bei einem Praktikum auf der chirurgischen Station im Klinikum Mittweida einen Einblick in den Pflegeberuf verschaffen. Dass er kranken Menschen helfen möchte, weiß er, seit seine Oma an Krebs erkrankte.

Der 27jährige Jerome-Ulises Hernandez hat bereits als Krankenpflegehelfer gearbeitet und weiß, was auf ihn zukommt. Vor kurzem ist er in die mittelsächsische Region gezogen. Mit der dreijährigen, fundierten Berufsausbildung zum Pflegefachmann will er sich eine solide Basis für seine berufliche Zukunft schaffen.
„So unterschiedlich die Charaktere und Beweggründe für die Entscheidung zur Berufswahl auch sind, eint die Jugendlichen vor allem die soziale Ader. Ein Gespür für Menschen und das Interesse an einem sozialen Beruf sind die besten Startbedingungen für eine Ausbildung in unserem Haus“, resümiert Geschäftsführer Claus.

Im Klinikum Mittweida, im Altenpflegeheim Schweikershain sowie in den Praxen der Medizinischen Versorgungszentren des Unternehmensverbundes werden auch im nächsten Jahr motivierte junge Menschen gesucht. Bereits jetzt kann man sich dafür bewerben. Weitere Informationen zur Ausbildung sowie Bewerbung sind unter www.lmkgmbh.de zu finden.