Neu: Allgemeinmedizinische und kinderärztliche Bereitschaftsdienstpraxis für Notfälle am Wochenende

Ob Fieber, Brechdurchfall, Hals-, Ohren-, Bauch- oder Rückenschmerzen und akute Harnwegsinfekte – ab sofort werden die mittelsächsischen Notaufnahmen in Mittweida, Freiberg und Döbeln durch Bereitschaftsdienstpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung entlastet. Im Klinikum Mittweida wird es einen allgemeinmedizinischen Bereich geben, der an die Zentrale Notfallambulanz angebunden ist, sowie einen kinderärztlichen Bereich, der an die Kinderstation angebunden ist. Am Osterwochenende fiel der Startschuss.

„Der diensthabende Arzt der KV bringt für die Dienstzeit sein eigenes Team mit, das die Einschätzung der Dringlichkeit der Patienten vornimmt und festlegt, ob der Patient ein Fall für die KV-Praxis oder die Zentrale Notfallambulanz der Klinik ist“, erklärt ZNA-Leiterin Oberärztin DM Sylke Müller. Von den im Vorjahr rund 13.500 behandelten Notfällen (ca. 1.400 D-Arzt-Vorstellungen nicht eingerechnet) sind zwei Drittel rein ambulant behandelt worden. Deshalb erwartet Oberärztin Müller eine Entlastung der Notaufnahme, da während der Dienstzeit der KV-Praxis echte Notfälle, die der klinischen Notfallversorgung bedürfen, besser von den Fällen, die der Bereitschaftsarzt abdeckt, getrennt werden können. Insgesamt baut sie auf eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Ärzten und Schwestern der KV, um die Behandlung aller Notfallpatienten so effektiv wie möglich zu gestalten.

Positiv an der Etablierung der Bereitschafsdienstpraxis sei vor allem die enge sektorenübergreifende Zusammenarbeit von Praxis- und Krankenhausärzten und Schwestern. So wird für jeden Patienten der optimale Behandlungsweg organisiert.

Die Bereitschaftsdienstpraxen sind wie folgt besetzt:

Allgemeinmedizin
Mittwoch/Freitag: 14 – 19 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertage/Brückentage: 09 – 19 Uhr

Pädiatrie:
Samstag/Sonntag/Feiertage/Brückentage: 09 – 13 Uhr

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