Medizinische Versorgungszentren der LMK stärken mit 20 Arztpraxen die mittelsächsische Region

Was im Jahr 2006 mit zwei Fachärzten am Standort Mittweida begann, hat sich im Laufe der Zeit zu einer echten Erfolgsstory entwickelt. Die inzwischen drei Medizinischen Versorgungszentren der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH verfügen im Jahr 2020 über 20 Arztsitze in den unterschiedlichsten Fachdisziplinen. „Im Vergleich zu 2006 haben wir die Zahl der Arztsitze verzehnfacht,“ berichtet Thomas Wiese, der seit Anfang des Jahres neuer Geschäftsführer der MVZs ist. „Die MVZs sind integraler Bestandteil unseres Unternehmensverbundes und haben sich einen festen Platz in der mittelsächsischen Versorgungslandschaft gesichert“, so Wiese weiter. „Ohne das tägliche Engagement aller Mitarbeiter wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen,“ ergänzt Dr. Eva Schneider, Ärztliche Leiterin am Standort Mittweida. Sie ist seit der 1. Stunde dabei und gemeinsam mit Dipl.-Med. Klaus Wagner und Jana Berg, den Ärztlichen Leitern der MVZ Rochlitz und Flöha, bemüht, zur qualitativ guten ambulanten medizinischen Versorgung der Region mit beizutragen.

70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – vom Auszubildenden bis zum Facharzt – betreuen insgesamt rund 20.000 Patienten. Das Fächerspektrum reicht heute von der Allgemeinmedizin mit sechs Medizinern über die Innere Medizin und Gastroenterologie, Kinder- und Jugendmedizin, Chirurgie, Orthopädie, Anästhesiologie/Schmerztherapie bis hin zur Physikalischen und Rehabilitativen Medizin. Allein fünf Frauenärzte beschäftigt das Unternehmen im gesamten Landkreis von Oederan bis Burgstädt.

Von diesem starken Leistungsverbund profitieren vor allem die Patienten. Nicht zuletzt Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Klinikum Mittweida können Patienten mit komplexen Erkrankungen vor oder nach dem Krankenhausaufenthalt lückenlos und kompetent ambulant versorgt werden. Im Jahr 2019 wurden knapp 68.000 Behandlungsfälle gezählt – rund 4.000 mehr als im Jahr davor. Für 2020 rechnet Geschäftsführer Wiese mit einer weiteren Steigerung.

„Ein weiterer positiver Effekt ist, dass wir jungen, angehenden Ärzten vielfältige Berufsperspektiven bieten, was nebenbei dazu beiträgt, dem Rückgang von ärztlichen Praxen im ländlichen Raum entgegenzuwirken,“ erklärt Thomas Wiese. Neun der in den MVZs tätigen Mediziner bieten Weiterbildungsermächtigungen zur Facharztausbildung an. Als angestellte Ärzte sind sie zudem nicht den wirtschaftlichen Risiken einer eigenen Praxis ausgesetzt.

Die Arbeit im MVZ hat sich auch für so manchen Klinikarzt als interessante Option erwiesen: Denn die Hälfte der derzeit angestellten MVZ-Ärzte war vorher in der Mittweidaer Klinik beschäftigt oder sie sind sowohl im Krankenhaus als auch im MVZ tätig.

Mit dieser Strategie blickt das Unternehmen auch positiv in die Zukunft: „Wir werden unsere ambulanten Strukturen konsequent weiterentwickeln, dies immer in enger Vernetzung mit dem Krankenhaus. Wachstum wo sinnvoll und möglich, immer getragen von wirtschaftlicher Stabilität, das wird unser Handeln bestimmen,“ so Thomas Wiese abschließend.