Tag der Arthroskopie – Besucher am OP-Besteck

Am 1. Februar war der internationale Tag der Arthroskopie. Oberarzt Markus Damm erklärte den Gästen – im Bild mit Medizinstudent Benedikt Diesch – wie die Technik funktioniert.

Am 1. Februar war der internationale Tag der Arthroskopie. Oberarzt Markus Damm erklärte den Gästen – im Bild mit Medizinstudent Benedikt Diesch – wie die Technik funktioniert.

Vom Kreuzbandriss bis zur instabilen Schulter: Für die Behandlung von Gelenkerkrankungen waren früher aufwändige Operationen erforderlich. Bei diesen sogenannten „offenen Operationen“ wurde das gesamte Gelenk geöffnet, um die Verletzung oder den Verschleiß des Gelenks operativ beheben zu können. Heute werden viele Verletzungen und Erkrankungen minimalinvasiv behandelt. Mithilfe der Arthroskopie kann dabei über einen kleinen Zugang zum Gelenk der gesamte Eingriff erfolgen – mit vielen Vorteilen für den Patienten.

Darüber hat am 1. Februar das Team der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie unter Leitung von Herrn Chefarzt Dr. Hauffe anlässlich des Internationalen Tages der Arthroskopie informiert.

Viele der rund 80 Gäste, die zum Aktionstag ins Klinikum Mittweida gekommen waren, haben auch selbst schon einen langen Leidensweg hinter sich. Vor allem die häufig genutzten Gelenke, wie Knie-, Hüft- und Schultergelenke sind betroffen. „Das Eintreten einer Arthrose kann man mit einer Reihe von konventionellen und auch operativen Maßnahmen weit hinauszögern. Dazu ist ein sinnvolles Herangehen an die Erkrankung von großer Bedeutung,“ erklärt Chefarzt Dr. Hauffe. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist neben dem ärztlichen Gespräch die Untersuchung des betroffenen Gelenkes bis hin zu diagnostischen Maßnahmen wie Röntgen, CT oder MRT.

In seinem informativen Vortrag stellte der Chefarzt anschaulich dar, welche operativen Möglichkeiten es gibt, um störende bzw. krankhafte Strukturen zu therapieren. Dabei können frische Unfallverletzungen bis hin zu älteren Läsionen, aber auch Folgen eines Abnutzungsprozesses sinnvoll behandelt werden. Ein Beispiel dafür ist die arthroskopische Knorpelglättung oder Teilentfernung eines eingerissenen Meniskus. Anhand von Trainingsmodellen und eines Arthroskopieturmes konnten die Gäste unter fachkundiger Anleitung von Oberarzt Markus Damm auch selbst Hand anlegen.