Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie

Zertifiziertes EndoProthetikZentrum

Lokales TraumaZentrum DGU®

Herr Dr. med. Erik Hauffe
Chefarzt der Klinik & Leiter des EndoProthetikZentrums Mittweida

Herr Dr. med. Erik Hauffe

Facharzt für Chirurgie / SP Spezielle Unfallchirurgie / ZB Notfallmedizin / D-Arzt

Chefarzt-Sekretariat:
Tel.: +49 3727 99 1701+49 3727 99 1701
Fax: +49 3727 99 1704
Email: unfallchirurgie@lmkgmbh.de

D-Arzt:
Tel.: +49 3727 99 1642+49 3727 99 1642
Fax: +49 3727 99 1289

 

Klinikanschrift

Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH
Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie
Hainichener Straße 4 – 6
09648 Mittweida

Kontakt Station 5 (1.OG):

Stationsschwester: Ina Eichhorn
Tel.: +49 3727 99 1705+49 3727 99 1705

Case-Managerin auf der unfallchirurgischen Station:
Frau Christine Gemeiner
Tel.: +49 3727 99 1403+49 3727 99 1403

Kontakt Station 2 (1.OG):

Stationsschwester: Ulrike Krenbauer
Tel.: +49 3727 99 1249+49 3727 99 1249

Case-Managerin:
Frau Franziska Teicher
Tel.: +49 3727 99 1535+49 3727 99 1535

Unsere Oberärzte:

Leitender Oberarzt Enrico Schönfeld – Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle orthopädische Chirurgie

Oberarzt Dipl.-Med. Henrik Muth – Facharzt für Chirurgie/Orthopädie und Unfallchirurgie/Spezielle Unfallchirurgie

Oberarzt Carsten Naß – Facharzt für Chirurgie, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

Oberarzt Markus Damm – Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnungen Akupunktur, Manuelle Medizin, Naturheilverfahren, Sportmedizin

 

Klinikporträt

In der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie werden Unfallpatienten entsprechend ihren Verletzungen konservativ oder operativ behandelt.

Bei den operativen Versorgungen kommen moderne Verfahren der sogenannten Osteosynthesen an Armen und Beinen sowie am Becken und zum Teil an der Wirbelsäule zum Einsatz. Des Weiteren findet ein großes Spektrum arthroskopischer Techniken Anwendung.

Einen weiteren Schwerpunkt der Klinik stellt die Endoprothetik der Hüft- und Kniegelenke dar. Zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit Abnutzungen in diesen Gelenken bietet die Abteilung bei entsprechender Notwendigkeit die Implantation von Endoprothesen an. Speziell für diesen Schwerpunkt eingerichtete Sprechstunden dienen der Operationsplanung und Vorbereitung. Dabei arbeiten wir stets in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Orthopäden. Seit 2014 ist die Klinik als EndoProthetikZentrum zertifiziert.

Verschleißerkrankungen sowie Verletzungen im Bereich der Knie- und Schultergelenke werden in der Klinik zunehmend arthroskopisch operiert, was zu einer deutlichen Reduktion der Schmerzen nach der Operation und zu einer Verkürzung der Verweildauer führt.

Chronische und akute Rückenschmerzen unterschiedlicher Ursachen werden in unserer Klinik interdisziplinär behandelt. Neben einer Schmerz- und Physiotherapie erfolgen auch neurochirurgische Operationen.

In der Klinik werden zusätzlich ambulante Operationen durchgeführt. Hierzu zählen besonders Arthroskopien der Kniegelenke, Implantatentfernungen und Osteosynthesen an kleinen Knochen.

Der Chefarzt der Klinik, Dr. med. Erik Hauffe, verfügt weiterhin über die Zulassung als Durchgangsarzt (D-Arzt) zur Behandlung von Arbeitsunfällen. Als stationäres DAV-Krankenhaus können im Krankenhaus Mittweida Patienten, die aufgrund eines Arbeitsunfalls eine stationäre Behandlung benötigen, behandelt werden.

Ende 2016 wurde die Klinik erstmals als Lokales TraumaZentrum der DGU® zertifiziert. Das Krankenhaus Mittweida ist damit Teil eines strukturierten und flächendeckenden Verbundes von qualifizierten Kliniken in Deutschland zur adäquaten Schwerverletztenversorgung nach den Vorgaben des Projekts TraumaNetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Das Zertifikat bescheinigt dem Krankenhaus die qualitativ hochwertige Versorgung von Schwerverletzten. Damit wird die enge Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Zentraler Notaufnahme, Intensivmedizin und Unfallchirurgie bei der Versorgung dieser komplizierten Verletzungen bestätigt. In regelmäßigen Abständen aller drei Jahre wird die Versorgungsqualität nach festen Vorgaben überprüft, wobei alle daran beteiligten Schwestern, Pfleger und Ärzte ihre hohe Bereitschaft und ihr fachliches Wissen unter Beweis stellen. Dabei wird explizit überprüft, wie schnell und fachlich korrekt die Versorgung im Schockraum, die Diagnostik im CT sowie die Weiterbehandlung auf der Intensivstation bzw. im OP-Saal durchgeführt wird.

 

Einen kleinen Einblick in unsere Klinik erhalten Sie in diesem Youtube-Video:

 

Behandlungsspektrum der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie

  • Gelenkersatzverfahren/Endoprothetik
    • indikationsentsprechender Einbau von zementierten, teilzementierten oder zementlosen Endoprothesen in Knie- und Hüftgelenk
    • Einsatz von ungekoppelten und gekoppelten Knieendoprothesen
    • Wechseloperationen bei Prothesenlockerung
    • Wechsel von künstlichem Gelenkersatz bei Komplikationen
    • Implantation von Schulterendoprothesen
  • Diagnostik und Therapie von Arthropathien
    • konservative und operative Behandlung von Verschleisserkrankungen der großen Gelenke
    • Gelenkersatz durch Endoprothesen der Hüft-, Knie- sowie Schultergelenke
    • arthroskopische Knorpelglättung im Bereich der Schulter-, Knie-, Sprung- und Ellenbogengelenke, inkl. Plastiken (z.B. vordere Kreuzbandplastik)
  • Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und des Oberschenkels
    • operative und konservative Behandlung
    • minimalinvasive und offene operative Frakturbehandlung
    • Einsatz von Hüftendoprothesen, proximalen Femurnägeln, Gamma-Nägeln, Verrieglungsnägeln, AO-Platten, LISS-Platten, elastische Federnägel, Fixateur externe
  • Diagnostik und Therapie von Verletzungen und Veränderungen der Knöchelregion und des Fußes
    • operative Frakturbehandlung durch Osteosyntheseverfahren wie Verplattung, Verschraubung (auch Miniimplantate), Drahtosteosynthese, Fixateur externe, Zuggurtungsnagel, elastischer Federnagel
    • operative Behandlung von Fehlstellungen von Hallux valgus etc.
    • Arthroskopie oberes und unteres Sprunggelenk
  • Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter und des Oberarmes
    • operative Frakturbehandlung durch Einsatz von Platten, Schrauben, proximalen Oberarmverrieglungsnägeln, elastischen Federnägeln, Drähten
    • arthroskopische Refixierung von Knorpel- und Bandverletzungen nach Schulterverrenkung
    • Naht von Muskel-Sehnenverletzungen (Rotatorenmanschette, Bizepssehne)
  • Diagnostik und Therapie von Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule und des Beckens
    • operative und konservative Frakturbehandlung des Beckens durch Implantation von speziellen Platten, Schrauben, Fixateur externe
    • Therapie von osteoporotischen und traumatischen Wirbelkörperfrakturen durch Installation von Knochenzement in den Wirbelkörper (Vertebroplastie/Kyphoplastie)
    • Operative Behandlung von instabilen Wirbelkörperverletzungen durch Fixateur interne, minimalinvasiv und offen
  • Bandrekonstruktionen/Plastiken
    • offene und arthroskopische vordere Kreuzbandplastik im Kniegelenk
    • Bandplastiken am oberen Sprunggelenk
    • primäre Bandnähte am Daumengrundgelenk, Kniegelenk, oberen Sprunggelenk, Schultergelenk
  • Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes und der Hand
    • operative Frakturbehandlung durch Einsatz von Miniimplantaten (Schrauben und Platten), Drähten, Fixateur externe, Spezialschrauben
    • Naht und Plastik verletzter Streck- und Beugesehnen sowie Bändern
    • degenerative Veränderungen der Hand
  • Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und des Unterschenkels
    • operative Frakturbehandlung durch Implantation von Unterschenkelverrieglungsnägeln, Platten, Schrauben, elastischen Federnägeln, Fixateur externe, XS-Nagel
    • Kniegelenksarthroskopie mit Versorgung von Meniskus- und Knorpelverletzungen, Bandverletzungen
    • arthroskopisch assistierte Osteosynthese bei Kniegelenkfrakturen
  • Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes, Versorgung von Weichteilverletzungen, Nottrepanationen
  • Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Thorax (Brustkorb)
    • konservative und operative Behandlung bei Frakturen, Anlage von Saugdrainagen bei Lungenverletzungen
    • Therapie von osteoporotischen und traumatischen Wirbelfrakturen durch Installation von Knochenzement in den Wirbelkörper (Vertebroplastie/Kyphoplastie)
  • Metall-/Fremdkörperentfernungen
  • Neurochirurgische Operation bei degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule, minimalinvasiv mit OP-Mikroskop
  • Behandlung kindlicher Verletzungen ab 3 Jahre
  • Gutachtenerstellung für die gesetzliche und private Unfallversicherung
  • Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren (D-Arzt) bei Arbeits-, Wege- und Schulunfällen

 


 

Vor- und Nachstationäre Vorstellung in der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie/Zertifiziertes EndoProthetikZentrum

Indikationsbesprechung (Arthroskopien, Hüft- und Knieendoprothesen, Frakturen, Komplikationen nach OP etc.):

Montag: 14:00 – 19:00 Uhr (im MVZ Rochlitz, Gärtnerstraße 2)
Mittwoch: 09:00 – 12:00 Uhr (im KH Mittweida)
Freitag: 09:00 – 12:00 Uhr (im KH Mittweida)

Anmeldung: Tel.: +49 3727 99 1701+49 3727 99 1701

Privat-Sprechstunde bei Chefarzt Dr. med. Erik Hauffe:

Freitag: ab 13:00 Uhr

Anmeldung: Tel.: +49 3727 99 1701+49 3727 99 1701

D-Arzt-Sprechstunde, Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren bei Arbeits-, Wege- und Schulunfällen sowie Indikationssprechstunde:

Montag: 08:00 – 13:00 Uhr
Mittwoch: 13:00 – 15:00 Uhr
Donnerstag: 13:00 – 18:00 Uhr

Anmeldung: Tel.: +49 3727 99 1642+49 3727 99 1642

 

Informationsforum Endoprothetik – entfällt bis auf Weiteres

jeden 1. Mittwoch im Monat, 14 – 15 Uhr

Treffpunkt: Aufenthaltsraum der Station 1 (Erdgeschoss)

Hier erhalten Sie viele Informationen rund um die geplante Operation und die Möglichkeit zum Austausch mit Ärzten und Physiotherapeuten.

 


 

EndoProthetikZentrum

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Wirbelsäulenchirurgie/Neurochirurgie

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Was versteht man eigentlich unter Arthroskopie?

Die Arthroskopie (Gelenkspiegelung) hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und nimmt auch im Mittweidaer Klinikum einen hohen Stellenwert ein. Als technikgeprägte Methode profitiert sie vom wissenschaftlich-technischen Fortschritt und wird somit für die Patienten immer sicherer. Dennoch existieren in der Bevölkerung immer noch zahlreiche Vorurteile und Halbwahrheiten in Bezug auf diese Operationsmethode. Chefarzt Dr. med. Erik Hauffe steht deshalb Rede und Antwort, wann und warum arthroskopische Techniken zum Einsatz kommen:

Gelenkarthrose ist ein Endzustand. Wie ist das zu verstehen und kann man überhaupt noch etwas dagegen tun?

Oft erstreckt sich der Leidensweg über Jahre hinweg. Vor allem die häufig genutzten Gelenke, wie Knie-, Hüft- und Schultergelenk sind betroffen. Mit einer Reihe von konventionellen (Physiotherapie, Bandagen, Orthesen) und auch operativen Maßnahmen kann man das Eintreten einer Arthrose zwar weit hinauszögern, dazu ist jedoch ein sinnvolles Herangehen an die Erkrankung von großer Bedeutung. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist neben dem ärztlichen Gespräch die Untersuchung des betroffenen Gelenkes bis hin zu diagnostischen Maßnahmen wie Röntgen, CT oder MRT.

Ist in diesem Zusammenhang die Gelenkspiegelung (Arthroskopie) eine sinnvolle Maßnahme?

Ja! Arthroskopische Techniken werden vor allem bei Eingriffen an Knie-, Hüft-, Schulter-, Ellenbogen-, Fußgelenken angewendet, um störende bzw. krankhafte Strukturen effektiv zu therapieren. Dabei können frische Unfallverletzungen bis hin zu älteren Läsionen, aber auch Folgen eines Abnutzungsprozesses sinnvoll behandelt werden. Ein Beispiel dafür ist die arthroskopische Knorpelglättung oder Teilentfernung eines eingerissenen Meniskus. Heute werden viele Verletzungen und Erkrankungen minimalinvasiv behandelt. Mithilfe der Arthroskopie kann dabei über einen kleinen Zugang zum Gelenk der gesamte Eingriff erfolgen – mit vielen Vorteilen für den Patienten.

Welche Vorteile sind das?

Durch diese „Schlüsselloch-Chirurgie“ können postoperative Schmerzen reduziert und die Regenerationszeiten verringert werden, das heißt der Patient ist schneller wieder gesund und kann auch seiner gewohnten Tätigkeit nachgehen. Wir sehen auch nur noch selten Infektionen nach einem Gelenkeingriff.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:

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