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Zertifiziertes EndoProthetikZentrum (EPZ)

10 Jahre Zertifiziertes EndoProthetikZentrum

Im Jahr 2014 wurde unsere Einrichtung erstmalig als EndoProthetikZentrum zertifiziert - Das sind 10 Jahre Erfahrung als spezialisiertes Zentrum für die Behandlung von Arthrosen der großen Gelenke. Unsere Einrichtung beschäftigt sich letztendlich aber bereits
seit über 30 Jahren mit der konservativen und operativen Behandlung von Gelenkarthrosen.

Dies bedeutet einen immensen Erfahrungsschatz, der sich auch in der Behandlungsqualität widerspiegelt. Mit Einführung des Zertifizierungsverfahrens eines EndoProthetikZentrums haben wir als eine der ersten Kliniken in Sachsen diesen Prozess aktiv mitgestaltet. Und dieser arbeitsintensive Einsatz wirkt sich vor allem für unsere Patienten positiv aus...

Die Abnutzung eines großen Gelenks (Knie- oder Hüftgelenk) bedeutet für Betroffene schwerwiegende Einschnitte in der Lebensqualität. Neben starken Schmerzen und reduzierter Mobilität müssen mitunter auch regelmäßig Schmerzmittel eingenommen werden. Besonders im Alter, aber auch bei jungen Menschen, ist diese Entwicklung unbefriedigend. 

Das Zertifizierte EndoProthetikZentrum Mittweida (EPZ) – bestehend aus der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie, der orthopädischen Praxis Dr. Steffen Schreiber Mittweida sowie zahlreichen weiteren Kooperationspartnern – hat sich darauf spezialisiert, künstliche Gelenke (Endoprothesen) nach den aktuellsten medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standards einzusetzen, sofern das eigene Gelenk durch eine konservative Therapie nicht mehr erhalten werden kann. 

Im Klinikum Mittweida verfügen die behandelnden Ärzte über eine jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit diesen Abnutzungserscheinungen. Seit fast 30 Jahren werden in unserem Krankenhaus in hoher Qualität und mit Verantwortungsbewusstsein künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert. Im Jahr 2014 hat sich die Klinik deshalb erstmals und erfolgreich dem anspruchsvollen Zertifizierungsverfahren zum EndoProthetikZentrum unterzogen, welches seitdem durch unseren hohen Qualitätsanspruch stetig weiterentwickelt wird. Seit 2016 ist das Zentrum am Standort Mittweida ansässig und wird seitdem durch regelmäßige Wiederholungsaudits erneut erfolgreich rezertifiziert. 

Dabei werden neben der Operation selbst und den qualitativen Ergebnissen auch Bereiche, wie Physiotherapie, Pflegestationen, OP-Trakt, Röntgenabteilung, Anästhesie sowie Intensivstation, genauestens geprüft. Das Erreichen des Zertifikates für den Standort Mittweida bestätigte die Erfüllung der hohen Qualitätsstandards und sichert unseren Patienten eine leitliniengerechte Behandlung nach bewährten Standards. 

Leitung & Kontakt

Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH  
EndoProthetikZentrum Mittweida  
Hainichener Straße 4-6  
09648 Mittweida 

Tel.: +49 3727 99 1701  
Fax: +49 3727 99 1704  
Email: unfallchirurgie@lmkgmbh.de 

Leit. Oberarzt Enrico Schönfeld – Hauptoperateur/Leiter des EPZ  
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle orthopädische Chirurgie 

Oberarzt Carsten Naß – Hauptoperateur/Koordinator des EPZ  
Facharzt für Chirurgie, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin 

Chefarzt Dr. med. Erik Hauffe – Hauptoperateur  
Facharzt für Chirurgie / SP Spezielle Unfallchirurgie / ZB Notfallmedizin / D-Arzt 

Herr Vahagn Ohanyan – Dokumentationsbeauftragter  
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie 

Dr. med. Steffen Schreiber – Hauptoperateur  
Facharzt für Orthopädie 
Lauenhainer Straße 59  
09648 Mittweida  
Tel.: +49 3727 600130  
 

Kooperationspartner des EPZ

Dr. med. Andreas Drahtfach  
Facharzt für Orthopädie (Chemnitz)

Leiter EndoProthetikZentrum

Leitender Oberarzt Enrico Schönfeld

Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle orthopädische Chirurgie   

Sekretariat:
Tel.: +49 3727 99 1701
Fax: +49 3727 99 1704
Email: unfallchirurgie@lmkgmbh.de 

Behandlungsspektrum des EPZ

  • Endoprothetik nach Maß und entsprechend den individuellen Voraussetzungen (Knochen) mit bewährten Implantaten aus hochwertigen Materialien, 
  • weichteilschonende Implantiertechnik von überwiegend zementlosen Endoprothesen, oberflächenbeschichtet mit garantierter schneller knöcherner Integration (Einwachsen) und dadurch überaus langer Standzeit, 
  • Wechseloperation bei nicht infektiöser oder infektiöser Lockerung ein- oder zweitzeitig unter Verwendung spezieller Implantate, 
  • Spezialendoprothetik bei komplizierten Voraussetzungen (Hüftdysplasie, etc.), 
  • Analyse von Beschwerden bei liegender Hüftendoprothese, 
  • operative Behandlung von Brüchen bei liegendem künstlichen Gelenk (sog. periprothetische Frakturen). 

Bei der Operation werden der verschlissene Hüftkopf und die geschädigte Hüftpfanne entfernt und durch eine Prothese ersetzt. Die Pfanne wird im Becken befestigt. Der Prothesenschaft mit dem künstlichen Kopf wird im Oberschenkelknochen verankert. 

Der genaue Ablauf der Operation und die Implantationstechnik werden Ihnen bei der Operationsaufklärung im Detail dargelegt. 

Ziel der Operation ist es, Ihnen eine schmerzfreie, deutlich verbesserte Beweglichkeit des Hüftgelenkes zu ermöglichen. Sie können Ihren täglichen Aktivitäten nahezu uneingeschränkt wieder nachgehen.

  • Endoprothetik nach Maß und entsprechend den individuellen Voraussetzungen (Knochen, Weichteilsituation) mit bewährten Implantaten aus hochwertigen Materialien (teilweise oder vollständiger Oberflächenersatz; nicht-, teil- oder voll gekoppelte Prothesen), 
  • Wechseloperationen bei nicht infektiöser oder infektiöser Lockerung ein- oder zweitzeitig unter Verwendung spezieller Implantate, 
  • Spezialendoprothesen bei komplizierten Voraussetzungen (extremer Fehlstellung, extreme Instabilität etc.), bei jüngeren Patienten Implantation von sog. Schlittenprothesen, 
  • Analyse von Beschwerden bei liegender Knieendoprothese. 

Bei der Operation werden die verschlissenen Gelenkanteile im Kniegelenk vollständig entfernt. In den meisten Fällen ist deshalb ein kompletter Oberflächenersatz notwendig. Unter bestimmten, aber eher seltenen Voraussetzungen ist auch nur ein Teilersatz möglich. 

Bei instabilem Bandapparat sind teil- oder vollgekoppelte Prothesen erforderlich. 

Ziel der Operation ist es, Ihnen eine schmerzfreie und deutlich verbesserte Beweglichkeit des Kniegelenkes zu ermöglichen, damit Sie nach der Operation Ihren täglichen Aktivitäten uneingeschränkt nachgehen können.

Vorbereitungsgespräch

Wir bieten Ihnen in unserem EndoProthetikZentrum ein detailliertes Beratungsgespräch an, bei dem Sie frühzeitig Kontakt mit Ihren Operateuren aufnehmen und individuelle Fragen stellen können. Dabei wird auch über die Notwendigkeit einer Operation überhaupt gesprochen. Ebenso kann die entsprechende Diagnostik vor solch einem großen Eingriff, wie der Implantation eines künstlichen Gelenks, durchgeführt und ggf. ein Operationstermin vereinbart werden.

Sollte die Operation angezeigt sein, werden Sie umfassend über die Operationstechnik, das Implantat, die Risiken und Ziele der Operation sowie über den gesamten Behandlungsablauf aufgeklärt. Es erfolgt eine genaue digitale Röntgenplanung zur Festlegung der notwendigen Größe und Art der Prothese.

Orthopädisch/chirurgische Sprechstunde bei Herrn Chefarzt Dr. med. Erik Hauffe

Montag: 14:00 – 19:00 Uhr
im MVZ Rochlitz, Lindenallee 6

Anmeldung über das Zentrale Belegungsmanagement:
Tel.: +49 3727 99 1082
oder Nachricht per Email senden

Sprechstunde bei Herrn Enrico Schönfeld bzw. Herrn Vahagn Ohanyan in der orthopädischen Praxis im MVZ Flöha

Medizinisches Versorgungszentrum Flöha der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH
Bahnhofstraße 9
09557 Flöha

Herr Enrico Schönfeld – Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle orthopädische Chirurgie (Sprechstunde montags)
Herr Vahagn Ohanyan – Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie (Sprechstunde dienstags)

Anmeldung unter:
Tel.: +49 3726 6190 

Sprechstunde in der orthopädischen Praxis Dr. med. Steffen Schreiber

Lauenhainer Straße 53
09648 Mittweida

Anmeldung unter:
Tel.:  +49 3727 600130

Indikationsbesprechung (Arthroskopien, Hüft- und Knieendoprothesen, Frakturen, Komplikationen nach OP etc.)

Dienstag: 9:00 – 12:00 Uhr bei Herrn Oberarzt Carsten Naß
Freitag: 9:00 – 12:00 Uhr bei Herrn Chefarzt Dr. med. Erik Hauffe bzw. Herrn Oberarzt Enrico Schönfeld

Anmeldung über das Zentrale Belegungsmanagement:
Tel.: +49 3727 99 1082
oder Nachricht per Email senden

Liebe Patientin, lieber Patient,

bei Ihnen steht voraussichtlich demnächst die Implantation eines künstlichen Gelenkes an. Sicherlich ist dies für Sie verbunden mit der Freude auf vernünftige Mobilität und schmerzfreies Bewegen, aber auch mit zahlreichen Ängsten und Fragen vor, während und nach diesem großen Eingriff.

Deshalb organisieren wir für Sie vor der OP einen von unseren Physiotherapeut*innen geleiteten Vorbereitungskurs, bei dem Ihre zahlreichen Fragen diesbezüglich beantwortet werden können. Dieser bietet Ihnen zudem die Möglichkeit, unsere Räumlichkeiten schon vor dem stationären Aufenthalt kennenzulernen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Das erwartet Sie:

  • Vorstellung unserer Ärzt*innen
  • Vorstellung Physiotherapie
  • Was erwartet mich im Krankenhaus?
  • Wie kann ich mich optimal vorbereiten?
  • Standards H-TEP, K-TEP
  • Wie geht es nach der Klinik weiter? (Reha)
  • Kontraindikationen
  • präoperative Physiotherapie
  • Informationsmaterial

Melden Sie sich bei Interesse an unserem Kurs gern in unserem Chefarzt-Sekretariat an:

Tel.: +49 3727 99 1701

Physiotherapie

Einen Tag nach der Operation beginnen unsere erfahrenen Physiotherapeut*innen direkt mit der Mobilisierung des Patienten. Eine auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Physiotherapie/Krankengymnastik stellt einen wichtigen Faktor für einen optimalen Behandlungserfolg dar.

Zweimal am ersten Tag nach der Operation helfen die Physiotherapeuten bei Stehübungen am Bett. In den folgenden Tagen wird schrittweise ein Gangbild (in der Regel unter Benutzung von zwei Unterarmstützen) erarbeitet, so dass die meisten Patienten am Entlassungstag im Wechselschritt gehen und Treppen steigen können.

Täglich erhalten die Patienten zur Förderung der Beweglichkeit, zum Kraftaufbau und zur Schmerzlinderung Einzelkrankengymnastik am Bett. Dabei handelt es sich um befundgerechte, gezielte physiotherapeutische Übungen (aktiv und passiv).

Die Bewegungsschiene, auf welcher das operierte Knie vorsichtig passiv allmählich gebeugt und gestreckt wird, unterstützt zweimal pro Tag die Mobilisation. So sind ab dem zweiten Tag täglich für Patienten mit Hüftendoprothesen drei und für Patienten mit Knieendoprothesen fünf Therapien vorgesehen. 

Wichtig: Patienten, denen ein Schmerzkatheter gelegt wurde, dürfen nur mit Therapeuten- oder Schwesternbegleitung aufstehen. 

Weiterführende Informationen:

Übungsprogramm vor Hüft-OP 

Übungsprogramm vor Knie-OP

Empfehlungen unserer Physiotherapeut*innen nach Hüft-OP 

Empfehlungen unserer Physiotherapeut*innen nach Knie-OP

Wie geht es nach dem stationären Aufenthalt weiter?

Nach der stationären Akutbehandlung erfolgt in Regel eine ambulante oder stationäre Rehabilitation. Unsere äußerst engagierten Casemanager*innen werden Ihnen eine für Sie passende qualifizierte Reha-Maßnahme vermitteln.

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